Carl Peter Forster hatte bei der Vergabe des Goldenen Lenkrades seinen letzten großen öffentlichen Auftritt als GM-Europa-Chef. Nach der völlig überraschenden EntscheidungOpel nun doch nicht zu verkaufen, zieht sich Forster nun von seinem Amt zurück. Bis zuletzt galt der bisherige GM-Europa-Chef als starker Verfechter des Opel-Verkaufs und brachte seine Einstellung auch öffentlich zum Ausdruck.
In einem Interview mit dem Nachrichtensender ntv sagte Forster:" Ich
hätte mir gewünscht, dass es zu einem ganz anderen Ergebnis kommt."
Indirekte gab er auch zu verstehen, dass mit dieser Entscheidung Opel
zu behalten die harte Arbeit von insgesamt 9 Monaten zunichte gemacht
wurde.
Nun stellt sich die Frage, wer das Amt von Carl-Peter Forster
übernehmen wird. Bislang gilt der harte Reformer und
Sanierungsspezialist Nick Reilly als aussichtsreichster Kandidat.
Außerdem wurden die Befugnisse von Opel-Chef Hans Demant stark eingeschränkt, sodass künftig noch mehr Einfluss aus Detroit zu erwarten ist. (Bild:leblogauto.com)