Ich hätte es selbst nie geglaubt. Ausgerechnet ein kleiner Toyota ist mein Nonsense-Highlight der IAA 2009. Egal, wie schrill Tuner Mansory da einen Bentley lackiert oder Brabus mit hinteren Abdeckkappen für die Reifen eine E-Klasse verschandelt. An den kleinen, giftgrünen iQ kommen diese hässlichen Sport-Schlitten nicht ran.
Klein, aber breit - das scheint das Motto der “Veredelungs”-Taktik von Toyota beim City-Flitzer gewesen zu sein. Der iQ for Sports hält was sein Name verspricht und wartet mit überbreiten Kotflügeln auf. Sensationell wie der normalerweise so unscheinbare Zwerg auf dem Podest steht. Die Straßenlage ist sichtbar satt, die 18 Zöller schlicht der Brüller.
Ein Dachkantenspoiler, der an ein großes Essenstablett erinnert, ziert den sportlichen Abgang des Toyota. Unter der Heckschürze schaut ein ein breites Endrohr hervor. Selbstverständlich ist es umgeben von einem Diffusor, der selbst an einem reinrassigen Sportwagen nicht unterdimensioniert wirken würde.
Der böse Blick samt aggressiv gestylter Frontschürze lehrt jedem Smart das Fürchten. Bulliger kann ein Auto dieser Größe ganz einfach nicht auftreten. Für mich markiert der iQ for Sports die Spitze des Machbaren in dieser Fahrzeugklasse. Und wirkt dabei keinesfalls lächerlich. Zu gerne würde ich mit dem heißen Sportgerät durch die Stadt cruisen. Da können Hobby-Tuner noch so glotzen, der Sport-Toyota markiert eine unübertroffene Coolness. Respekt!