
Ginge es darum, einen möglichst knackigen Namen für ein ebenso knackiges Modell zu finden: der Porsche Boxster RS 60 Spyder wäre vermutlich längst durchgefallen. Doch ein Automobilhersteller überzeugt ja eher durch Taten als durch Worte und so weiß dieses Sondermodell durchaus zu überzeugen.
Porsche und Spyder? Da war doch mal was? Richtig: wie uns die Auto-News verraten, sass auch der legendäre “Rebel without a cause”, James Dean, am Steuer eines Porsche Spyder (in diesem Fall des 550).
Bei so viel Patina nimmt es nicht wunder, dass auch der neue Boxster im besten Sinne traditionell daherkommt. Das fängt damit an, dass die Zuffenhausener eine Mittelmotor eingebaut haben, der mit 3,6 Litern Hubraum und sechs Zylinder satte 303 PS auf die Straße faucht.
Eine V-Max von 274 km/h ist solider Porsche-Standard und:
Endgültig zum Vollbluthengst mutiert der RS 60 Spyder allerdings, sobald die unscheinbare Sport-Taste auf der Mittelkonsole aktiv ist. Denn die schaltet das PASM auf straff, verschärft die Gasannahme, aktiviert den Sportauspuff und lockert die Zügel des ESP.
Ebenso sorgt die hydraulische (und eben nicht elektronisch gesteuerte) Lenkung für Fahrspaß. Komfort ist etwas anderes doch wer es direkt und unmittelbar braucht, der wird den kleinen Boxster dafür regelrecht lieben.
Apropos lieben. Das ist sicherlich auch angesichts des Preises erforderlich. Satte 63.873 Euro werden fällig und damit liegt das Sondermodell um mehr als 5.000 Euro über der Basisvariante. Doch wer Porsche liebt, wird das vermutlich auch verschmerzen.
Siehe auch: Drivven.de: "Liebe geht durch den Wagen"|Carsablanca: Jetzt Probefahrt machen! |