
Gibt es eigentlich einen Kleinwagen, der nicht in Sportversion auf dem Markt ist? Vermutlich schon, doch beschleicht mich der Eindruck, dass es sich nur die wenigsten Automobilhersteller nehmen lassen, auch ihrem “Nachwuchs” eine ordentliche Portion Muskeln zu verpassen.
Nun also der Twingo, genauer gesagt der Renault Twingo RS, wie die modifizierte und aufgepeppte Version des französischen Kleinwagen mit vollem Namen heißt. Und wenn ich “modifiziert” schreibe, dann kann das getrost so stehenbleiben, denn:
Optisch hebt sich der RS vom Normalo-Twingo natürlich deutlich ab. Breit ausgestellte Radkästen, eine tiefer gezogene Front- und Heckschürze sowie ein Dachkantenspoiler verraten den Twingo als Sport-Edition.
Um diese Erscheinung abzurunden, gesellen sich dann auch noch 17zöllige Leichtmetallfelgen mit den dazugehörigen 195er Reifen und einer Sport-Bremsanlage dazu.
In punkto Chassis haben InteressentInnen die Qual der Wahl: Cup oder Sport sind die Alternativen, die sich in erster Linie hinsichtlich der Tieferlegung voneinander unterscheiden.
Was gäbe es noch zu sagen? Natürlich, die Motorisierung. Infos hierzu finden sich bei Auto Motor und Sport und so sei verraten, dass “nur” 133 PS aus einem 1,6 Liter Benziner gezogen werden. Das reicht locker für eine Beschleunigung von 8,7 Sekunden und eine V-Max jenseits der psychologisch wichtigen 200 km/h-Barriere.
Und dafür ist der Verbrauch fast noch kleinwagig und fällt mit sieben Litern, nun, ja, akzeptabel aus.
In Paris ist Premiere, Marktstart ist der 13. September und auch der Preis von mindestens 14.800 Euro ist schon bekannt. Kann man machen …
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