
Europas Marktführer geht künftig noch ein wenig hübscher ins Rennen.In der Tat ist der Toyota Hilux zwar ein Exot - unter den Pick-Ups ist der bullige Japaner jedoch die Nummer Eins, was die europäischen Verkaufszahlen angeht. Dumm nur, dass Pick-Ups eher zu den unterentwickelten Marktsegmenten der “alten Welt” gehören, was den Hersteller trotzdem nicht von einem Facelift abhält.
Doch genug der Vorrede - sprechen wir über das neue Erscheinungsbild, das in diesem Fall noch ein bisschen bulliger ausgefallen ist. Das zeigt sich vor allem an der Front, wie auch die Autokiste bestätigt, wo wir lesen:
Der trapezförmige Kühlergrill mit der aufgesetzt wirkenden, silberfarbenen oberen Leiste unterstreicht den robusten Charakter.
Mmmh ja: und man könnte auch noch den neuen Stoßfänger mit vergittertem Lufteinlass erwähnen, der ebenfalls einen wehrhaften Eindruck vermittelt.
Die restlichen Modifizierung fallen indes deutlich unauffälliger aus: zwei neue Lackierungen, 17-Zoll-Räder für die Topversion und ein paar Kleinigkeiten im Innenraum: das reicht vermutlich aus, um das Raubein auf der Erfolgsspur zu halten.
Und wenn wir schon beim Thema Spur sind: diese wird nun mit größerer “Gelassenheit” eingehalten:
Die beiden Diesel-Motoren hat Toyota auf größere Laufruhe optimiert; die Leistungen von 120 PS (2,5 D-4D) bzw. 171 PS im 3,0 D-4D bleiben unverändert.
Ebenfalls neu ist die Fünfstufenautomatik mit Steigerung des maximalen Drehmoments auf nunmehr 360 Nm.
Am 8. November kommt der erneuerte Hilux dann auch auf den deutschen Markt - vermutlich zu einem ähnlichen Preis wie der Vorläufer, wenn man denn mal vom Topmodell mit den größeren Rädern und ESP absieht.
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