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MagazinBlog (All Articles)ReportagenChromjuwelen En Route: 24 Stunden von Daytona, USA

The winning 1970 John Wyer Gulf Porsche 917

NASCAR, Grand-Am, Daytona Beach

Eine neue Mission steht ins Haus. Dieses Mal geht es darum, mehr über 24-Stunden-Rennen zu erfahren. Also werden wir nach Charlotte und Daytona Beach reisen.

In Charlotte statten wir unseren Partnern von Continental Tire einen Besuch ab, um mehr über Rennreifen zu lernen. Denn Continental Tire ist mit dem Extreme Contact DR der offizielle Reifenausrüster der Grand-Am. Außerdem werden wir die NASCAR Hall Of Fame besuchen. Hintergrund: Seit 2008 regelt die "National Association for Stock Car Auto Racing" (NASCAR) etliche Detailfragen der "Grand American Road Racing Association" - kurz Grand-Am. Und Letztere, also die Grand-Am, ist der Veranstalter der "Continental Tire Sports Car Challenge Series" und der "Rolex 24 at Daytona" (29. Januar 2011).

Danach geht es weiter nach Daytona Beach, zum angesprochenen Continental Tire Sports Car Challenge und zur Rolex 24 at Daytona. Für die Reise haben wir uns extra Verstärkung an Bord geholt: Dean Malay und Jan Wigger von AUTO BILD TV. Unser Ziel ist es, das Thema anlog der General Tire Mint 400 zu porträtieren.

Wie bei unserem Besuch der SEMA 2010 werden wir versuchen, regelmäßig Updates zu schicken. Einfach diesen Artikel von Zeit zu Zeit aufrufen!

Hintergrundwissen

Porsche fasst das Thema Rolex 24 at Daytona in einer Pressemitteilung perfekt zusammen:

Der 5,729 Kilometer lange Daytona International Speedway mit seinen 12 Kurven ist eine der berühmtesten Rennstrecken der USA. Das 24-Stunden-Rennen wird auf einer Kombination aus Oval mit Steilkurven und Infield ausgetragen. Die Strecke ist auch Schauplatz des berühmten NASCAR-Rennens Daytona 500 mit alljährlich über 250.000 Zuschauern.

Die 24 Stunden von Daytona werden seit 1966 auf dem Daytona International Speedway in Daytona Beach/Florida ausgetragen. Am Start sind Daytona-Prototypen und GT-Sportwagen. Das Chassis für die Prototypen liefern Spezialhersteller wie Riley. Die großen Automobilhersteller dürfen aus Gründen der Chancengleichheit nur Motoren bereitstellen. Das Rennen, mit dem die amerikanischen Grand-Am Series in die Saison startet, haben in der Vergangenheit schon Formel-1-Größen wie Lorenzo Bandini, Chris Amon und Jacky Ickx sowie US-Rennlegenden wie Mario Andretti, A.J. Foyt und Al Unser gewonnen.

Mit einem starken Aufgebot startet Titelverteidiger Porsche am 29. Januar beim 24-Stunden-Rennen in Daytona. Der Langstreckenklassiker in Florida ist traditionell der erste Höhepunkt der Motorsportsaison und lockt alle Jahre wieder die besten Piloten aus den verschiedensten weltweiten Rennserien in den Sonnenstaat der USA. Mit 22 Gesamt- und 72 Klassensiegen ist Porsche der mit Abstand erfolgreichste Hersteller in der Geschichte der 24 Stunden von Daytona. Den ersten Porsche-Gesamtsieg holten 1968 Vic Elford, Jochen Neerpasch, Rolf Stommelen, Jo Siffert und Hans Herrmann mit dem Porsche 907, den letzten 2010 Joao Barbosa, Terry Borcheller, Ryan Dalziel und Mike Rockenfeller mit dem Porsche-Riley. 2003 fuhren Jörg Bergmeister, Timo Bernhard, Kevin Buckler und Michael Schrom mit dem seriennahen Porsche 911 GT3 RS gegen die leistungsstärkeren Daytona-Prototypen zum sensationellen Gesamtsieg.

Übrigens: Porsche-Pilot Hurley Haywood hat bei seinen bisherigen 37 Daytona-Starts laut Statistik mehr als 18.800 Runden und damit fast 110.000 Kilometer zurückgelegt – das entspricht weit mehr als zweieinhalb Erdumrundungen. Dafür saß der Porsche-Händler aus Jacksonville/Florida hochgerechnet 476 Stunden hinterm Lenkrad und verbrauchte rund 1.100 Reifensätze.

-> Link: Continental Tire Sports Car Challenge, Rolex 24 at Daytona
-> Link: Daytona International Speedway
-> Link: Rolex

(Foto: caracingnews.com)

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