Schnell waren die Fahrzeuge aus dem Hause AMG schon immer, Sportlichkeit steht aber bei einigen oft erst an zweiter Stelle, denn Komfort hatte im Zweifel Vorrang. Rühmliche Ausnahme: der 400 PS starke SLK 55 AMG Black Series ? eine Fahrmaschine reinsten Wassers. Ab Juni kommt nun auch das CLK 63 AMG Coupé in den Genuss der Black-Series-Fitnesskur.
Zunächst einmal ernüchtert aber der Blick aufs Datenblatt: Der Black-Series-CLK bringt 1760 Kilogramm und damit fünf Kilogramm mehr als das Serienmodell auf die Waage. Die Bremsanlage mit 360-Millimeter-Verbundscheiben vorn und 330-Millimeter-Discs hinten stammt vom Standard-CLK-AMG. Trotzdem dürfte sich das Black-Series-Modell von seinem zivileren Bruder auf der Rennstrecke deutlich distanzieren. Statt 481 Pferde wie beim Serienmodell stehen 507 PS zum scharfen Galopp bereit. Zusammen mit einer kürzeren Hinterachsübersetzung eilt der Black Series 0,3 Sekunden schneller auf 100 km/h (Serie 4,6 Sekunden). Sportive Features versprechen spürbar gesteigertes Querbeschleunigungspotenzial: Gewindefahrwerk, breitere Spur an Vorder- und Hinterachse, 19-Zoll-Räder, gripfreudige Semi-Slicks vom Typ Pirelli P Zero Corsa sowie ein Lamellen-Sperrdifferenzial. Dank optimierter Kühlung für Motor, Getriebe, Sperre und Lenkung soll die gesteigerte Dynamik auch unter extremen Temperaturbelastungen stets voll umsetzbar bleiben. Innen geht es nicht minder heiß her: Passgenaue Schalensitze schmiegen sich an Fahrer und Beifahrergesäß, ein abgeflachtes Lenkrad wartet auf versierte Pilotenhände. Der Preis des unlimitierten, auch optisch aufsehenerregenden CLK 63 AMG dürfte bei etwa 130 000 Euro liegen ? 40000 Taler Aufpreis gegenüber dem normalen AMG-CLK. Ebendiese Summe kostete auch der SLK Black Series zusätzlich.