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Beckers Baustelle

 Nikolaus Eickmann, Mittwoch, 28 März 2007 in Partner- und Mitglieder-Blogs, automarktblog.de

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Betreffend der Fortbewegung der Schreiberschaft bei autobild.de herrschen bei der oktaninteressierten Öffentlichkeit immer wieder üble Vorurteile. Daher mal Zeit für eine Klarstellung: Wir haben nicht an jedem Zeh einen Ferrari. Nicht mal ein Damenrad. Der gemeinsame Nenner ist eine Monatskarte für die Hamburger U-Bahn. Wobei, ein Kollege würde niemals ein Öffi besteigen, nämlich Ralf “chromjuwelen.com” Becker. Er tuckert stets als einer der ersten Mitarbeiter in der Morgenstunde an, also gegen 8.30 Uhr. Angeblich, ich habe Becker um diese Zeit noch nie gesehen, liegt allerdings an meinen Lebensgewohnheiten. Warum ich tuckert schreibe? Nun, er bewegt eine Honda Zoomer in Nato-Oliv. 50 ccm, wild wie ein Waffenrad. Tatsächlich aber ist er stolzer Eigentümer eines abbezahlten Pontiac LeMans. Mattschwarz, sehr unschön. Die Feinstaub-Debatte machte den Becker sehr wuschig und weckte sein Interesse an moderner Technik. Also Technik der Jahre nach 1970. Nein, er bestellte keinen Prius. Doch er kam vor geraumer Zeit auf die Idee, in den Pontiac den Motor eines Toyota Supra zu verpflanzen.

Verpflanzen lassen, denn auch Becker erkannte die Vorteile des Delegierens und der arbeitsteiligen Gesellschaft. Michael Wolf von West Coast Resto legte Hand ans Alteisen und erzielte erstaunliche Fortschritte. Da ich ja selber Mechaniker bin, glaubte ich nie an dieses Vorhaben. Wie soll denn der jugendliche Toyota-Motor an die alte Grauguss-Sau mit der Handelsbezeichnung Getriebe passen? Und das Getriebe an die Kardanwelle? Und überhaupt… das wird doch nie!

Nun, es hat offensichtlich seinen Grund, warum ich nur Schreibkraft geworden bin. Andere sind nämlich weitaus begnadetere Schrauber. Herr Wolf berichtete bereits von großen Fortschritten. Gewiss, kleine Schritte für die Menschheit. Doch große Schritte für Ralf Becker. Und weil bei den Kombinatskollegen von autobild.de ja nichts als Teamgeist unter der Schädeldecke schwabbelt, bringt Jens-Peter Wilde aus dem USA-Urlaub feine Ware mit: “35PSI” Kolbensamt Pleuel, Kolbenringe, einen hübschen Turbolader und eine neue Motorsteuerung. “Is denn scho Weihnachten”, würde ein älterer Kickergott aus Bayern jetzt aufrufen. Noch nicht, Wilde weilt noch in den Staaten und bringt für sich bestimmt auch was Feines mit. Leicht möglich, dass das Mitbringsel nicht ins Handgepäck passt. Sondern nach einem Container verlangt. Wir werden lesen…


zum Original
Siehe auch: autobild.de startet Tuning-Voting: "Zeig, was Du hast!"|Chromjuwelen und autobild.de Video-Podcast|Pontiac ''LeSupra'' LeMans: Endspurt in die Saison|Chromjuwelen- und autobild.de-Videos auf YouTube|Chevrolet HHR: Noch zu rodden?|Supergirl-Shooting: Die ganze Wahrheit auf autobild.de|MotoClub: Letzte Tanke vor der Autobahn
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