Es ist Zeit, mal wieder einen Exkurs in die Welt der Custom-Cars zu machen. Ja, ''Custom'' mit ''C''. Und nicht mit ''K'', wie ''Kustom Kulture''. Schliesslich gibt es neben der eingeschworenen Liebhaberschaft, die sich mit Haut und Haaren ihren heiss gemachten Vorkriegsbombern verschrieben hat - und gerne ''Kustom'' schreibt -, auch noch andere, die sich ein ''persönlicheres'' Fahrzeug wünschen.
Einer davon ist William Fisk Harrah. Und der Gründer der Harrah's Hotels und Kasinos hat gleich zwei ''Jerraris'' auf die Welt losgelassen. Bei dem hier gezeigten Modell handelt es sich um die erste Version. Eine überaus mutige Kombination aus einem 1969er Jeep Wagoneer und einem Ferrari 365.
Jetzt ist es raus - das erste Chromjuwelen-Buch. Auf 194 Seiten wird feinste Automobilbaukunst vorgestellt. Mit sensationellen Fotos von Bernhard Angerer. Endlich gibt es Chromjuwelen auch in gedruckter Form, als ''Coffee Table Book''. Ein Muss für jeden Chromjuwelen-Liebhaber!
Aber um das gleich auch in den ersten Zeilen richtig zu stellen. Es handelt sich bei dem Buch ''Chromjuwelen. Autos mit Geschichte'' nicht um unser Werk. Vielmehr um den Ausstellungskatalog des Technischen Museums Wien zur aktuellen Chromjuwelen-Ausstellung. Insofern gebührt das Lob auch alleine unseren Wiener Seelenverwandten. Wir freuen uns sehr, dass sie dazu beitragen, den Begriff ''Chromjuwelen'' zu etablieren.
Durch Zufall bin ich auf diese feine Sammlung gestoßen: Shooting-Brake.com. Oder besser gesagt, Jens Seltrecht aka Garage11 (meine telefonische Auto-Enzyklopädie in Bezug auf exotische Modelle oder ausgefallene Lack-Codes ...) hat mir den Tipp gegeben. Shooting-Brake.com widmet sich umgebauten Supersportwagen, zweitürigen Luxuskombis, Design-Kuriositäten, Austellungsmodellen, Einzelstücke und Kleinserien ... unbedingt besuchen! Vielleicht sollte ...
Schnell noch zwei Buchtipps aus dem Hause Heel, die garantiert für leuchtende Augen sorgen. "AC Cobra", die Hommage an die Englisch-Amerikanische-Freundschaft und "VW - Vier Jahrzehnte Werbung". Während sich das erste Werk eher an die klassischen Reptilienfreunde unter uns wendet, ist das zweite Buch ein "Must Have" zumindest für die luftgekühlte Fraktion unter uns ...
Zugegeben, italienische Automobilbaukunst gehörte nie zu meiner Stärke. Deswegen kann ich auch immer schlecht parieren, wenn Herr Admin wieder über mich und meine Leidenschaft für schwere Geradeausrenner oder abgesägte Vorkriegsluftpumpen lästert. Da kommt es gerade Recht, dass der Heel Verlage mich mit zwei Nachschlagewerken beschert: Alfa Romeo Giulia GT und Spider. So, Herr Admin, jetzt warte mal ab ...
Da hat einer mal richtig viel Staub geatmet: Roger Gloor, Ex-„Automobil-Revue“-Redaktor, hat die Archive seines alten Arbeitgebers durchwühlt und ein Nachschlagewerk zusammengestellt, das bei keinem Youngtimer-Fan im Bücherschrank fehlen sollte: „Alle Autos der 70er Jahre“ heißt der gut 400 Seiten starke Wälzer aus dem Motorbuch Verlag, der hiermit all denjenigen ans Herz gelegt sei, die sich für mehr interessieren als Vatis erste Karre.
Dass die Nordlichter ein echtes Faible für altes Autoblech haben, wissen wir ja nicht erst durch die US-Car-Szene. Besonders in Norwegen, in der "Veteranbørsen", sind noch wirkliche Leckerbissen zu finden.