Der gute Herr Becker hat es ja schon angedeutet, zur besten Sendezeit weilt er in Spanien auf der Hausfraueninsel.
Dank dr_gonzo ist das alles nur halb so schlimm, hat er doch 150 Bilder in seinem Gepäck gehabt, der Bitte unseres geliebten LeSupra Fahrers entsprochen und diese in die Galerie hochgeladen.
Gerade stellte sich mir die Frage, was ich denn wohl in Bottrop verpasst hätte. Da twittert Mrs. Sweetness, dass sie einen Schwung Bilder bei flickr hochladen würde. Wie passend!
Von Ralf Becker Aus irgendeinem Grund fällt es mir nicht leicht, dieses Buch
anzumoderieren. Schon seit mindestens drei Wochen schiebe ich den Text
von links nach rechts. Schreibe, lösche, editiere - und kriege es
irgendwie nicht hin. Ich habe
keinen blassen Schimmer, warum. Vielleicht, weil ich zuviel Respekt vor
dem Buch habe. Vielleicht, weil ich im Bereich "Hot Rod Art" und
"Lowbrow" nicht
wirklich sattelfest bin.
Nichtsdestotrotz - ich habe Dwayne mein Wort gegeben. Und er hat mir
schon als Dankeschön zwei sensationelle Prints geschickt. Vielen Dank
an dieser Stelle schon mal, Dwayne! Also. Ran da. Anfangen.
Der Fotoband von Peter Vincent "Hot Rods" (Motorbuch Verlag) ist
mit Sicherheit allen ein Begriff, die die klassischen Wurzeln des Hot
Roddings verfolgen und schätzen. Meiner Meinung nach ist "Hot Rods"
einer der besten Bildbände zu diesem Thema, die je erschienen sind.
Das Besondere an
Peter Vincents Fotoarbeiten ist, dass sie meistens an Orten wie z.B.
Bonneville entstehen. Ausgetrocknete Salzseen also, die seit
Autogedenken für eine kleine Schar Hartgesottener heilige Pilgerorte
sind. Denn hier werden Hochgeschwindigkeitsrekorde geboren. Und die gleichzeitig naturbedingte Tristesse - weisser Salzboden, weite Flächen, Wüste -
ist es auch, die einem klassischen Fahrzeug eine unvergleichliche Bühne
bietet.
Von Tim Hahne Es ist schon ein paar Tage her. Wir sitzen im Flieger nach Turin. Auf dem Weg zu Fabrizio Giugiaro. Ein Exklusivtermin, um seine neueste Designstudie zu filmen. Vor allen anderen deutschen Kamerateams.
Ein typischer Lufthansa-Flug mit dutzenden Clowns in grauen zweireihigen Kostümen an Bord. Stur hämmern sie auf die Tastatur ihrer Laptops ein. In Erinnerung an Charlie Chaplins ''Modern Times’’. Oder sie spielen die altbekannte Slapstick-Nummer mit den Wirtschaftseiten ihrer viel zu großen Zeitungen. Uns superVolari bringen derweil die Wolken zum Träumen.
Von Kai PetermannIn Zeiten einer sich prächtig entwickelnden Weltwirtschaftskrise und der überraschenden Erkenntnis, dass Autos auch in einer ökologisch wertvolleren Variante gebaut werden können, ist der Verkauf eines Musclecars aufgepumpten Ponycars eben Glückssache. Guter Zweck hin oder her.
Ich bin mir sicher, die "Carroll Shelby Children's Foundation" hatte auf einen höheren Endbetrag gehofft. Nun, 160.100,- US-Dollar für einen Mustang sind jetzt auch nicht gerade ein Schnäppchen, aber immerhin ist der Black Hornet doch ein Einzelstück mit einzigartiger Historie.
Von Kai PetermannVor ein paar Wochen haben wir an dieser Stelle bereits darauf hingewiesen: Heute, am 2. Dezember 2008, beginnt die Auktion um Carroll Shelbys Black Hornet. Die Einnahmen kommen der ''Carroll Shelby Children's Foundation'' zugute. Die Stiftung unterstützt Kinder, die auf eine Herz- oder Nierentransplantation warten. Und kurz vor Weihnachten kann man ja immer besonders viel Gutes tun.
Der Startpreis beträgt 100.000 US-Dollar. Dabei wird es ganz sicher nicht bleiben. Mal sehen, wieviel Geld am Ende für dieses Einzelstück über den Tisch geht. Immerhin geht es ja um einen Wagen mit einer wirklich beeindruckenden Vita.
Von Ralf Becker Vor drei Jahren hatte ich das Vergnügen, Alexandra Lier kennenzulernen. Im Gepäck hatte sie den Dummy für ein ehrgeiziges Projekt. Eine Buchidee, die alleine durch das Lesen für ölverschmierte Finger sorgte, vor Benzin nur so strotzte und nach verbrannten Gummi roch. Ihr ambitioniertes Ziel war kein geringeres, als die Welt des Hot Roddings, des Dragracings, der Lowbrow-, Tattoo- und Kustom Kulture abzubilden. Bebildert mit Archivfotos und gespickt mit dem Material, das sie selber auf ihren Reisen produziert hat.
Beeindruckt war ich damals nicht nur von ihrer detailverliebten Arbeit, sondern auch von der Tatsache, dass sie - quasi als ''German Engineer'' - amerikanische Hot Rodder, Dragracer und Custom Builder porträtierte.
Ihr Buch ''Speedseekers'' ist gerade im Gingko Verlag erschienen. Meiner Meinung nach darf es in keiner gut sortierten Gearhead-Bibliothek fehlen.
Von Kai Petermann Ein unbeschriebens Blatt ist Carroll Shelby in der Autowelt längst nicht mehr. Mit seinen frisierten Mustangs, den berühmten Cobras und jeder Menge automobiler Extravaganzen lassen sich so etliche Seiten füllen. Einen Einblick in sein bisheriges Leben holt man sich am einfachsten auf seiner offiziellen Website.
So cool und wegweisend der Mann mit dem Cowboyhut auch bisher gewesen sein mag - jetzt kann jeder verbliebene Zweifler an der Hochleistungskultur sich mal gepflegt auf den Hosenboden setzen und staunen.
Ab dem 2. Dezember 2008 wird Carroll Shelby seinen höchsteigenen 1968 Shelby Black Hornet in einer Auktion anbieten. Genau genommen handelt es sich um einen 1968 Shelby EXP500 CSS "Black Hornet". Als Basis für diesen außergewöhnlichen Wagen dient ein Ford Mustang Hardtop. Dieses ist die einzige anerkannte Replika von Shelbys "Green Hornet" und wurde weitestgehend nach dieser Vorlage aufgebaut.
Von Ralf Becker Für seinen ungebremsten und unbeirrten Tatendrang liebe ich Dirk Behlau. Auch ansonsten habe ich den Meister der Selbstinszenierung, der aktuell bei Adobe als ''Kreative Person der Woche'' gefeiert wird, tief in mein Herz geschlossen. Schliesslich ist Dirk einer der verlässlichsten Chromjuwelen-Wegbegleiter ab der ersten Stunde, und wir durften schon so einige Abenteuer - Stichwort ''Supergirl-Shooting'', ''Tuning World Bodensee'' - zusammen erleben.
Außerdem - mal Hand aufs Herz. Er hat uns doch alle mehr oder minder mit seiner ''Pixeleye''-Perspektive, also der Fotografie aus der Froschperspektive, infiziert. Sicher - dieser markante Fotowinkel ist nicht neu. Dafür kenne ich aber niemanden, der bei Wind und Wetter so lässig auf dem Bauch liegend fotografiert, wie der ''Kool Lifestyle''-Jäger Dirk Behlau.
Auch wenn ich seine Stilausbrüche nicht immer teile, und wir beide regelmäßig darüber streiten, wie ''laut'' ein Design sein darf, so schätze ich doch seine - mittlerweile internationalen - Publikationen sehr. Und nach seinem ersten großen Wurf mit ''Speed Kings'' holt Dirk gerade erneut aus. Mit einem zweiten Fotoband namens ''Hotrod Empire Inc.''
Das waren noch Zeiten, als General Motors mit den Autos zu den Interessenten kam und nicht andersherum. Sechs mal startete ein großer GM-Tross zwischen den Jahren 1953 und 1961 zu gigantischen Road-Shows. Im Gepäck - neben Beispielen aus dem aktuellen Portfolio - atemberaubende Show-Cars und Design-Studien, insgesamt mehr als 50 Stück. Der Titel des Spektakels: Motorama. Jetzt haben es die Veranstalter der Concours d'Elegance im kalifornischen Pebble Beach geschafft, gut ein Drittel dieser Pretiosen aus Privat- und Konzernbesitz auf den Nobel-Golfplatz um das berühmte Loch 18 zu versammeln.
Finowfurt kennt man. Finsterwalde auch. Bottrop sowieso. Und seit dem 16. August gibt es einen Grund, dass man sich den Namen ''Eichstätt'' merken sollte. Denn in dem oberbayrischen Altmühltal tut sich was.
Der Reapers Cars Club hatte zum Autotreffen geladen. Und der Aufruf war nicht unerfolgreich, wie Lars Hänsch zu berichten weiss ...
Komisch. Seit einiger Zeit fällt mir auf, dass man sich in Hamburg schon verstecken muss, wenn man mal kein exotisches Fahrzeug sehen will. Nicht ein Tag vergeht, an dem man keinen Supersportler oder Luxuswagen aus dem Hause Aston Martin, Ferrari oder Bentley passiert. Von den unterschiedlichsten Klassikern ganz zu schweigen. Alleine in meiner unmittelbaren Nachbarschaft parken ständig mindestens vier US Cars, sowie diverse europäische Klassiker. Noch auffälliger ist aber, dass Hamburg ''gefühlt'' die höchste Mustang-Dichte hat. Und täglich werden es mehr.
Ausnahmezustand in Monterey, Kalifornien: Aus den Tiefgaragen sprudeln moderne Maybäche, die Hotels sind mit Bentley und Rollis zugeparkt, und auf den Straßen röhren mehr Lamborghini und Ferrari als während des Werksverkehrs in der Gegend um Maranello. Kurz: Es ist ''Pebble Beach''-Wochenende.
Hier werden auf einem stadtnahen Golfplatz am Pazifik einmal im Jahr die edelsten Oldtimer prämiert, die teuersten Supersportwagen vorgestellt und mit die begehrtesten Klassiker verkauft. Wer Geld hat, zeigt es durch das Auto, das er fährt oder fahren will. Aber auch in Monterey selber ist der Teufel los, was bemerkenswerte Autos angeht. Hier stellt zum Beispiel das Auktionshaus RM Auction ihre zu erwerbende Palette vor - ein großer Teil davon Hot Rods, Custom- und Muscle-Cars.
Chapeau, Herr Pixeleye. Als gestern Dein Bier-Päckchen in der Redaktion eintrudelte, wurde mir erst klar, wie lässig das ist. T-Shirts, Hoodies und Caps hat jeder. Aber sein eigenes Bier? Respekt! Und vielen Dank für Deinen Partyservice.
Außerdem verneigen wir uns vor El Brujo. Denn sein Prosit stellt wirklich alles in den Schatten ...
Auf Andreas ''Pick Up Andy'' Gips ist doch einfach Verlass. Während bei mir der Eindruck entstanden ist, dass in diesem Jahr viele US-Car-Liebhaber eher reiseunwillig waren - inklusive meiner Person, was ich an dieser Stelle auf mein ''Krummjuwel'' schieben möchte -, hat Herr Gips keine Wege gescheut. Und ist mit einem ansehlichen Fotoalbum heimgekehrt. Hier lang!
Trinken mit Pixeleye: Bischofshof Supercharged Bier
Dirk ''Pixeleye'' Behlau, der Motor-Maniac der Medienlandschaft, legt nach. Nachdem er sich mit seinen fotografischen Arbeiten einmal durch den internationalen Kosmos der motorisierten Subkultur gefräst hat, muss diesmal ein ganz anderer Bereich dran glauben. Denn Herr Pixeleye schenkt jetzt Bier aus.
Unter dem Namen ''Pixeleye Supercharged Bier'' wird Herr Behlau im August 2008 gleich drei verschiedene (Sammler-)Motive (1, 2, 3) in den Markt kutschen. Jetzt kann ich endlich jederzeit richtig ''true'' mit Pixeleye anstossen. Z.B. darauf, dass ich von seinem Schaffensdrang - auch wenn er sich von mir immer wieder Kritik anhören muss - schwer beeindruckt bin und mich die Tatsache, dass einer meiner Wegbegleiter jetzt sein eigenes Bier hat, einfach umhaut.
Sag mal, Herr Pixeleye, wann kommen eigentlich ''Kustom Flamejob''-Grillwürstchen, Festival-taugliche ''Top Chop''-Zelte, ultra ''ge-lowerte'' Isomatten oder Schlafsäcke mit Sectioning? Hmm?
Verdammt. Da ist man mal zwei Wochen mit Kind und Kegel auf der Hausfraueninsel, und - zack - schon verpasst man nicht nur die Hamburg Harley Days, sondern auch das Race 61 in Finowfurt. Zum Glück waren aber Christoph Pohlmann und der Motoblog-Chefrocker Sven Wiesner vor Ort. Hier geht es zu den Bildern ...
Zum 11. Mal findet das Race 61 auf dem nördlich von Berlin gelegenen Gelände des Luftfahrtmuseums in Finowfurt statt. An drei Tagen finden neben den Paraden der klassischen Motorräder, Kustom- und Classic Cars spektakuläre Show-Rennen statt. Gefahren wird die “Achtelmeile”. Ein Beschleunigungsrennen, das seit den 50ern bis heute zum Bestandteil der Hot Rod- und Rock‘n’Roll-Kultur zählt. Bei diesen Rennen kommen Autos und Motorräder bis Baujahr 1961 und seriennahe Fahrzeuge bis 1976 zum Einsatz.
Flugbereite Oldtimer wie die Antonow, ein historischer Doppeldecker, stehen für Rundflüge über dem Gelände bereit. Die Besucher können den großzügigen Camping-Bereich nutzen und auf der Marktmeile wird neben den Verkaufs- und
Ausstellungsständen für das leibliche Wohl gesorgt.
Wenn ich mir die ersten Bilder, die gerade von Thomas ''the32hotrod'' Bublitz eingeflogen worden sind, so ansehe, dann kann ich mich nur ärgern. Dass ich nicht an zwei Orten gleichzeitig sein konnte. Außerdem hat Herr ''Pixeleye'' Behlau (s. Film hinter ''weiter '') wieder auf flickr zugeschlagen. Mit seiner Behlaugrafie ...
Ab heute ist es soweit: In Bottrop Kirchhellen, auf dem Flugplatz Schwarze Heide, tobt wieder das ''Bottrop Kustom Kulture''-Treffen. Feinste Hot Rods, Bobber, Lowbrow-Art und Kustoms aus ganz Europa. Der Termin ist ein MUSS für alle Car Nuts. Noch nie in Bottrop gewesen? Hinter ''weiter'' ein Film aus dem letzten Jahr. Zum Appetitholen ...
Vor einiger Zeit haben wir hier auf den Kustomrama-Wiki und das dazugehörige ''Kustomra'mag'' verwiesen. Jetzt ist das ''Kustomra'mag #2'' erschienen - wieder mit feiner Fotografie. Hin da!
Punkrock-süchtig und vollgasfest? Der eigene Lieblingsduft heisst ''Verbranntes Gummi''? Kein Problem, hier kommt die Heilung: Am 31. Mai 2008 veranstalten die Kollegen aus der Hafenstraße wieder ihre legendäre Motodrom-Party. Nix wie ab in den Hafen!
Bevor wir jetzt mit der Berichterstattung von der Mille Miglia und den dazugehörigen Hochpreisklassikern beginnen, gibt es nochmal einen kleinen Nachschlag von der Street Mag' Show 2008 aus Hamburg. Dieses Mal in bewegten Bildern und mit einer ordentlichen Portion Rock 'n Roll. Hinsetzen, anschnallen und dann ''Film ab''!
Für alle, die nicht zur ''Street Mag Show 2008'' nach Hamburg auf das Heiligengeistfeld kommen konnten - hier ein erschlagender umfassender Fotorückblick zu dem sensationellen US Car Meet unserer Kollegen vom Street Magazine. Nur ein bescheidener Teil kommt von uns - die großartigeren Werke stammen von unseren Chromjuwelen-Mitgliedern Tim Krause aka ''tiMtwOO'', Kai Petermann aka ''hellyeah'' und Christoph Pohlmann aka ''typ3.man''.