Von Ralf Becker Eines muss man Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH, und Co-Veranstalter Eckhard Stürck, Geschäftsführer der CAR style Veranstaltungs-GmbH, lassen: Sie haben Norddeutschland mit ihrer ''CAR style 2008'' wieder einen amüsanten Querschnitt präsentiert, was man Autos so alles antun kann. Und was wie aussieht, wenn man es denn dann tatsächlich auch macht.
Daily-Driver mit Super-Geflügel, Nachwuchsklassiker in gut gebügelten ''Retro''-Anzügen, Großkalibriges aus Übersee und engagierte Supersportler gaben sich ein - zugegebenermaßen seltenes - Stelldichein auf dem Hamburger Messegelände. Niemand sollte zu kurz kommen. Und so ganz unvorbereitet, wie im letzten Jahr , traf uns die Messe diesmal auch nicht - wurden wir doch im Vorfelde rechtzeitig eingeweiht.
''Car ... - was? ... Messe? ... in Hamburg?'' Während wir noch in der Verwirrung hingen, wer denn jetzt in Hamburg
und warum Autos ausstellen will, kamen die Einschläge immer dichter.
Plötzlich war klar, dass die CAR STYLE ein Familientreffen werden
würde: Motoso, Motoraver, Style Deluxe, Beckbye-Racing, Underground Racing, Airbase Wittstock, Bad Toys, Corvette-Club Hamburg
- nur um einige aus unserer nahen Verwandschaft aufzuzählen. Ganz
abgesehen von zahlreichen Tunern und Spezialisten, die sich jeweils auf
ihre Art um Wege kümmern, die aus dem alltäglichen ''von A nach
B''-Autofahren hinausführen.
Der Vergleich ist auf den ersten Blick schon radikal. Was hat ein Porsche Cayman mit einem Dodge Caliber gemeinsam? Eine ganze Menge: Beide sind die perfekten Einstiegsdrogen. In unterschiedliche Welten. Der Porsche Cayman in das Zuffenhausener Sportwagensegment, der Dodge Caliber in die Grab-Life-By-The-Horns-Welt mit Mopar-Tradition.
Die AUTOTUNING Supergirls rocken gewaltig. Klar, ich war davon ausgegangen, dass die Leser "Cars & Girls" sehen wollen (will ich ja selber), aber dass das so scharf geht?
Yeehaw. Was für ein bahnbrechendes Wochenende. Was für ein großes Tennis. Was für ein Super-Supergirl-Shooting!
Zugegeben, das Programm war sportlich und ging mehr als steil. Wie Hexe, würde Peer von den Dodge Brothers wohl sagen. Freitagnachmittag nach Köln brettern, anschließend mit Dirk "PinUp-Eye" und Peer durch den Kölner Freitagabend knallen, Samstagmorgen schnell über die Essener Techno Classica (Helge/Ulle/Mitch@Motoraver, Monsterbacke/Kle@Fusseltuning, Darius@Street-Magazine, Stefan/Claus@Dakota), um wenigstens noch halbwegs pünktlich zu Michelle, Jersey und Micha Vogt zu kommen. Letzterer hatte übrigens extra mit seiner Race-Antz Crew seinen 41er Rennbrezel Wheelie-Willys nach Köln gezogen. Und das standesgemäß: Mit 'nem Chevy-Truck in Race-Antz-Hausfarbe Primergrau als Zugmaschine. 350 km pro Trip mit 'nem durstigen Gespann, das einen CW-Wert wie 'nen Betonmischer hat? F**k yeah! Das ist Rock'n Roll!
Wieso trifft man die Edelkarossen dieser Welt immer nur da, wo es schön warm ist oder wo es genügend Shopping-Meilen gibt? Wieso werden die Phaetons, Maybachs und Co nicht öfters über die Nordschleife und Drift-Events geprügelt? Solche Fragen kommen in der Redaktion fast täglich auf. Und da kam der Anruf von Roland Mayer, seines Zeichens Chef von MTM, gerade recht. "Wir haben mal einen Bentley Continental GT etwas umgebaut. Wollen Sie den mal fahren?" "JAAAAA, ICH WILL - und zwar sofort!" hallte es durch das Redaktionszimmer.
AUTOTUNING zeigt anhand des von MTM auf 635 PS getunten Bentley Continental GT, daß sich ein solches Coupé auch auf Schnee wohl fühlt ... mehr nach "weiter" ...
Bis wir es geschafft haben, unsere Fotoschätze hier in die Chromjuwelen zu laden, gibt es bei autobild.de schon mal einen kleinen Vorabgeschmack. Folgen werden auf autobild.de noch weitere Serien und ein Film ...