Von Roland Löwisch Stephan Winkelmann muss ein bisschen schmunzeln, wenn man ihn auf sein Husarenstück anspricht. Aber offiziell sagt der Lamborghini-Chef: ''Ich schaue nicht auf die Konkurrenz. Wir konzentrieren uns auf unsere Marke, und die ist extrem und sehr speziell.'' So speziell, dass sie überraschend zum Pariser Salon einen viersitzigen Sportwagen präsentiert, den Estoque.
Sicher, noch ist der große Lambo nur eine Form gewordene Idee, ein nicht fahrbereites Concept-Car. Aber es sitzt schon ein Gallardo-Zehnzylinder unter der langen Haube, und eine familientaugliche Länge von 5,15 Metern sowie eine sportwagenwürdige Höhe von 1,35 Metern dürften mehr sein als nur eine italienische Fingerübung. Und nicht umsonst träumt Winkelmann schon von einer dritten Modellreihe: alltagstauglich, eventuell sogar mit V8-Hybrid oder sogar Dieselmotor als Antrieb.
Wenn die Begriffe Automobil und DDR in einem Satz fallen, denkt man sofort an das charakteristische Scheppern von 2-Takt-Motoren. Trabant und Wartburg zeichnen sich vor dem geistigen Auge ab, aber auch Fahrzeuge aus den sozialistischen Bruderstaaten, wie Lada, Moskwitsch oder Škoda. Ganz nebenbei verirrte sich in den 80ern auch der eine oder andere Mazda oder Golf in den Besitz von staatstreuen Automobilliebhabern. Von einem echten Sportwagen fehlt aber fast jede Spur in den Erinnerungen. Dabei gab es auch in der DDR eine kleine Sportwagen-Schmiede, die in Italien oder Großbritannien vermutlich sogar große Karriere gemacht hätte. Der Name: Melkus.
Nachdem Heinz Melkus Anfang der 50er Jahre Benzin geleckt und seine Leidenschaft für den Motorsport entdeckt hatte, gründete er 1959 die Heinz Melkus KG. Die Idee eines eigenen Sportwagens ließ ihn nicht mehr los und schließlich wurde 1969 der erste Prototyp der Melkus RS 1000 vorgestellt. Als Basis diente der Wartburg.
Ich befürchte, dass mich Herr Petermann, also mein hoch geschätzter Kollege und seines Zeichens eingefleischter Porsche Liebhaber, umfahren wird. Sobald er erfährt, dass ich gerade dem Haus Porsche gegenüber eingestehen musste, dass ich Hans Herrmann nicht kenne. Was für eine Schande - war Hans Herrmann doch einer der größten deutschen Rennfahrer. Dabei wollte ich mich doch bei Porsche eigentlich nur bedanken, dass uns die Kollegen - als erste Automarke übrigens (!) - eigenständig auf ihren Presseverteiler gesetzt haben. Und dann passiert gleich im Zusammenhang mit der ersten Pressemitteilung so ein Fauxpas ...
Zur Einführung des Cayenne GTS hat Porsche USA eine großartige Website auf die Beine gestellt. Es geht um die ''Blutlinie'', die sich durch alle Porsche Modelle zieht. Porsche USA hat einen wunderbar einfachen Weg gefunden, diese darzustellen. Dazu gesellen sich kleine Spielereien und eine wirklich gute Download-Section. Ein wirklich schönes Männerspielzeug im Netz.
Ganz wichtig: Auf jeden Fall die Lautsprecher auf Vollgas drehen!
Die Konkurrenten für den 1001-PS starken Bugatti Veyron sind dünn gesäht. Bis auf die Hennessey Viper (1000 PS) gibt es kein Serienfahrzeug, dass es mit der VW-Schöpfung aufnehmen kann. Der Vergleich zwischen Kampfjet und Auto ist deshalb vielleicht nicht ganz fair, aber naheliegend ...
Der Mercedes-Benz SLR gilt als der ultimative Supersportwagen. Vollgestopft mit überzogener Technik und dem Werkstoff Carbon geniesst der Wagen einen echten Sonderstatus in der Welt der verbrennungsmotorgetriebenen Leidenschaft. Eigentlich war der SLR ja als moderne Neuauflage des Ur-SLR gedacht, abgesehen vom Auspuff fällt es mir persönlich allerdings doch schwer die Ähnlichkeiten zu finden.
Aber darum soll es hier ja auch gar nicht gehen. Wie es sich für einen modernen Supersportler gehört, muss es vom Wagen ja auch eine offene Version geben. Also gibt es nun einen SLR Roadster. Und genau dafür hat Mercedes-Benz einen Film gemacht, den man sich im Internet ansehen kann. Der Film trägt den Namen "Die Erlkönigin".
Jedes mal, wenn ich wieder auf Sylt bin (... verdammt ... ja ... das mache ich manchmal ...), und an der nördlichsten Fischbude mir ein Fischbrötchen kaufe (... verdammt nochmal ... ja ... auch das mache ich ...), freue ich mich immer u.a. über die skurilen Pelzladies. Die gerne massive, goldene Panther, so groß wie ein Playmobilpferd, um den Hals tragen. Zeig, was Du hast - so das Motto ...
Mein Kollege Nikolaus Eickmann, der eben vom Genfer-Autosalon zurückkam, hat mir ein Press Kit vom neuesten Lambo-Donnerkeil mitgebracht. Text in der Broschüre: "No Bombs. No Guns. No Rockets. No Lasers. No Bullets. No Radar. No Night Vision. No Flame Thrower. No Trigger. But Be Assured - It Is A Fighter."
Verflucht. Diese Karre tritt mächtig in den Hintern. Aber - sobald meiner endlich ausgeliefert wird, werde ich, und da sind Nikolaus und ich uns einig, als allererstes in den nächsten Baumarkt zuckeln, ein paar Dosen Mattschwarz holen, und die Felgen umduschen.