"Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen", so ließe sich Eberhard
Hochs erster NitrolympX-Besuch wohl am besten
beschreiben. Denn einmal im Jahr
avanciert der Hockenheimring zum Mekka der Dragracer. Und für jemanden,
der dieses Spektakel zum ersten Mal besuchen darf, ist die gesamte
Szenerie mehr als beeindruckend. Infernalischer Lärm, bebender Boden,
verbranntes Gummi - kurzum: eine echte Feuertaufe für einen Fotografen.
Irgend etwas zuckte, als uns die Einladung zu den "Baja 300 Powerdays" in der Lausitz erreichte. Gut, dunkel war uns "Baja" ein Begriff. "Sowas mit Wüste eben." Aber um ehrlich zu sein - bei "Baja" fielen mir einzig die aufgebockten "Baja-Käfer" ein. Einverstanden, ich bin mit Sicherheit das schlechteste Beispiel. Denn ich bin ein echter Motorsportvollidiot.
Der gute Herr Becker hat es ja schon angedeutet, zur besten Sendezeit weilt er in Spanien auf der Hausfraueninsel.
Dank dr_gonzo ist das alles nur halb so schlimm, hat er doch 150 Bilder in seinem Gepäck gehabt, der Bitte unseres geliebten LeSupra Fahrers entsprochen und diese in die Galerie hochgeladen.
Von Kai PetermannAm letzten Wochenende fanden in Alkersleben bei Erfurt zum 11. Mal die "Speeddays" statt. Das heisst, es gab vier Tage lang den Duft von Gummi und Benzin in einer extra großen Dosis zu genießen.
Vor allem die Viertelmeile für jedermann ist ein echter Publikumsmagnet. So fanden sich neben den standesgemäßen hubraum- und leistungsstarken US-Klassikern auch europäische Herausforderer auf vier und zwei Rädern.
Eberhard Hoch war für die Chromjuwelen vor Ort und hat eine Menge wirklich feiner Fotografie mitgebracht.
Hier mal eine kleine Auswahl. Mehr Fotos - genaugenommen 192 Stück - finden sich in der Speeddays 2009 Galerie.
Gerade stellte sich mir die Frage, was ich denn wohl in Bottrop verpasst hätte. Da twittert Mrs. Sweetness, dass sie einen Schwung Bilder bei flickr hochladen würde. Wie passend!
"Italien im Zeitraffer" antworteten wir schon im letzten Jahr, als wir erstmalig das Vergnügen hatten, der Mille Miglia hinterher fahren zu dürfen und gefragt wurden, wie es denn wohl war. Insofern waren wir bestens auf die Mille Miglia 2009 vorbereitet und wussten, was auf uns zukommen würde.
Wunderschöne Autoträume vor der alten Ellring-Scheune
Der Acker so furchig wie geschundenes Blech, die Besucher so schillernd wie
manche Auto-Historie – Ellringen ist das jährliche Eldorado aller
Norddeutschen Oldiefans. Mehr als 11000 Besucher eroberten diesmal das
winzige Dorf bei Lüneburg, um mit rund 1000 privaten klassische
Fahrzeugen (Autos, Motorräder, Trecker, Lastwagen) die Oldie-Saison zu
eröffnen.
Egal, dass dabei oft die Freude an altem Blech das Fachwissen bei
weitem überstieg („...der hat ja gar kein H-Kennzeichen – dann ist es
auch kein Oldtimer...“) – hier geht es schließlich um sehen und gesehen
werden. Das Schönste an der Veranstaltung: Nicht nur Wald- und
Wiesen-Autos wie Strichachter und Ford Capri geben sich ein
Stelldichein, sondern auch seltenere Marken wie Matra, Riley oder Aero
sind zu sehen.
[von Motorkultur.com] Würde eine Branche grinsen können, würde man in Essen bestens die gesunden Zähne des Oldtimer-Wirtschaftszweiges sehen. So sind es bislang nur vereinzelte Händler, die sich die Hände reiben, weil die solvente Klientel zuhauf ihr immer noch vorhandenes Geld von unsicheren Bankgeschäften abziehen und in hochwertige automobile Klassiker stecken mit der Gewissheit einer kräftigen Rendite. Kurz: Die Technoclassica dürfte in diesem Jahr die einzige Automesse von Weltbedeutung sein, auf der „Krise“ ein Fremdwort ist. Nebenbei gibt es auch selten so viele Gründe für Feste wie in der Automobilhistorie.
Der Fotoband von Peter Vincent "Hot Rods" (Motorbuch Verlag) ist
mit Sicherheit allen ein Begriff, die die klassischen Wurzeln des Hot
Roddings verfolgen und schätzen. Meiner Meinung nach ist "Hot Rods"
einer der besten Bildbände zu diesem Thema, die je erschienen sind.
Das Besondere an
Peter Vincents Fotoarbeiten ist, dass sie meistens an Orten wie z.B.
Bonneville entstehen. Ausgetrocknete Salzseen also, die seit
Autogedenken für eine kleine Schar Hartgesottener heilige Pilgerorte
sind. Denn hier werden Hochgeschwindigkeitsrekorde geboren. Und die gleichzeitig naturbedingte Tristesse - weisser Salzboden, weite Flächen, Wüste -
ist es auch, die einem klassischen Fahrzeug eine unvergleichliche Bühne
bietet.
Von Ralf Becker Eines muss man Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH, und Co-Veranstalter Eckhard Stürck, Geschäftsführer der CAR style Veranstaltungs-GmbH, lassen: Sie haben Norddeutschland mit ihrer ''CAR style 2008'' wieder einen amüsanten Querschnitt präsentiert, was man Autos so alles antun kann. Und was wie aussieht, wenn man es denn dann tatsächlich auch macht.
Daily-Driver mit Super-Geflügel, Nachwuchsklassiker in gut gebügelten ''Retro''-Anzügen, Großkalibriges aus Übersee und engagierte Supersportler gaben sich ein - zugegebenermaßen seltenes - Stelldichein auf dem Hamburger Messegelände. Niemand sollte zu kurz kommen. Und so ganz unvorbereitet, wie im letzten Jahr , traf uns die Messe diesmal auch nicht - wurden wir doch im Vorfelde rechtzeitig eingeweiht.
Von Roland Löwisch Stephan Winkelmann muss ein bisschen schmunzeln, wenn man ihn auf sein Husarenstück anspricht. Aber offiziell sagt der Lamborghini-Chef: ''Ich schaue nicht auf die Konkurrenz. Wir konzentrieren uns auf unsere Marke, und die ist extrem und sehr speziell.'' So speziell, dass sie überraschend zum Pariser Salon einen viersitzigen Sportwagen präsentiert, den Estoque.
Sicher, noch ist der große Lambo nur eine Form gewordene Idee, ein nicht fahrbereites Concept-Car. Aber es sitzt schon ein Gallardo-Zehnzylinder unter der langen Haube, und eine familientaugliche Länge von 5,15 Metern sowie eine sportwagenwürdige Höhe von 1,35 Metern dürften mehr sein als nur eine italienische Fingerübung. Und nicht umsonst träumt Winkelmann schon von einer dritten Modellreihe: alltagstauglich, eventuell sogar mit V8-Hybrid oder sogar Dieselmotor als Antrieb.
Verdammt nochmal, wie können eigentlich Mopeds, die auf einer schmaleren
Bereifung als ein Bonanza-Rad unterwegs sind, so einen Krach machen! Aber langsam legt sich das Pfeiffen in den Ohren. Dagegen war Hans-Joachim ''Strietzel'' Stuck in seinem zwangsbeatmeten Audi 90 Quattro Imsa GTO harmlos.
Finowfurt kennt man. Finsterwalde auch. Bottrop sowieso. Und seit dem 16. August gibt es einen Grund, dass man sich den Namen ''Eichstätt'' merken sollte. Denn in dem oberbayrischen Altmühltal tut sich was.
Der Reapers Cars Club hatte zum Autotreffen geladen. Und der Aufruf war nicht unerfolgreich, wie Lars Hänsch zu berichten weiss ...
Ausnahmezustand in Monterey, Kalifornien: Aus den Tiefgaragen sprudeln moderne Maybäche, die Hotels sind mit Bentley und Rollis zugeparkt, und auf den Straßen röhren mehr Lamborghini und Ferrari als während des Werksverkehrs in der Gegend um Maranello. Kurz: Es ist ''Pebble Beach''-Wochenende.
Hier werden auf einem stadtnahen Golfplatz am Pazifik einmal im Jahr die edelsten Oldtimer prämiert, die teuersten Supersportwagen vorgestellt und mit die begehrtesten Klassiker verkauft. Wer Geld hat, zeigt es durch das Auto, das er fährt oder fahren will. Aber auch in Monterey selber ist der Teufel los, was bemerkenswerte Autos angeht. Hier stellt zum Beispiel das Auktionshaus RM Auction ihre zu erwerbende Palette vor - ein großer Teil davon Hot Rods, Custom- und Muscle-Cars.
Ich weiß - man kann sie bald nicht mehr sehen. Die vollrestaurierten und zum Neuwagenzustand geschniegelten 300 SL. Wenn man aber eben diese bei geschätzten 220 Sachen in der Steilwandkurve des Bosch-Prüfzentrums Boxberg erleben darf, dann ändert sich die Wahrnehmung.
Ein Auto, das nicht nur äußerlich zum Maß aller schönen Dinge aus
Stuttgart werden sollte, sondern das zu seiner Zeit auch schlichtweg
doppelt so schnell wie alle anderen auf Deutschlands noch leeren
Autobahnen war, rast ein halbes Jahrhundert später an einem vor
Ehrfurcht zitternden Fotografen vorbei. Dieser Fotograf war ich. Die
Veranstaltung war die ''Heidelberg Historic'', eine Oldtimer-Rallye mit
gehobenem Starterfeld von knapp 200 Fahrzeugen. Darunter auch ein
(angeblich) unrestaurierter Flügeltürer mit wunderschöner Patina und
Fifi an Bord.
Auf Andreas ''Pick Up Andy'' Gips ist doch einfach Verlass. Während bei mir der Eindruck entstanden ist, dass in diesem Jahr viele US-Car-Liebhaber eher reiseunwillig waren - inklusive meiner Person, was ich an dieser Stelle auf mein ''Krummjuwel'' schieben möchte -, hat Herr Gips keine Wege gescheut. Und ist mit einem ansehlichen Fotoalbum heimgekehrt. Hier lang!
Verdammt. Da ist man mal zwei Wochen mit Kind und Kegel auf der Hausfraueninsel, und - zack - schon verpasst man nicht nur die Hamburg Harley Days, sondern auch das Race 61 in Finowfurt. Zum Glück waren aber Christoph Pohlmann und der Motoblog-Chefrocker Sven Wiesner vor Ort. Hier geht es zu den Bildern ...
Es ist 20.32 Uhr. Paul - wir nennen ihn mal so, vielleicht heißt er auch ganz anders - hat sich eingerollt auf dem Sofa. Das Möbelstück steht auf einem alten Lastwagenanhänger. Und der ist am Brünnchen postiert. Ein Kult-Ort für Zuschauer in der Grünen Hölle - der Altar ist ein Asphalt-Band.
Italien im Zeitraffer. Besser lässt sich unsere Reise - wobei es Trip (=Rausch) eigentlich besser trifft - quer durch Italien nicht zusammenfassen. Kaum angekommen, ging es schon im Korso durch atemberaubende Altstädte und im Sturzflug durch Serpentinen. Immer unserem 1956 Mercedes-Benz 300 SL W198 hinterher. Von Brescia über Verona nach Ferrara, von Ferrara über San Marino und Assisi nach Rom, von Rom über Siena, Bologna und Maranello zurück nach Brescia. Dazwischen zu wenig Schlaf und den Kopf übervoll mit Eindrücken. Wie war der eigene Name noch? In welcher Stadt sind wir doch gleich?
Morgen Abend ist es soweit: Unser längst überfälliges (motor-) kulturelles Fortbildungsprogramm beginnt! Und zwar mit einem Kurztrip nach Italien. Nach Brescia, um genau zu sein. Denn in Brescia startet sie, die Mille Miglia. Eben der Klassiker unter den Langstrecken-Straßenrennen, der z.B. so große Begriffe wie ''Gran Turismo (GT)'' bekannt gemacht hat. Wir wollten es schon immer mal wissen und fahren sie deshalb in diesem Jahr mit, die berühmten ''1000 Meilen''!
Für alle, die nicht zur ''Street Mag Show 2008'' nach Hamburg auf das Heiligengeistfeld kommen konnten - hier ein erschlagender umfassender Fotorückblick zu dem sensationellen US Car Meet unserer Kollegen vom Street Magazine. Nur ein bescheidener Teil kommt von uns - die großartigeren Werke stammen von unseren Chromjuwelen-Mitgliedern Tim Krause aka ''tiMtwOO'', Kai Petermann aka ''hellyeah'' und Christoph Pohlmann aka ''typ3.man''.
Bevor am kommenden Wochenende wieder US-Altmetall-Kolonnen die Hamburger ''Meile'' zur 24h-Cruiser-Strecke machen, hier ein paar knappe Eindrücke von der ''Street Mag Show 2008''-Pressekonferenz. Quasi als letzte Entscheidungshilfe für alle Wankelmütigen und Noch-Nicht-Entschlossenen. Be there or be square!
Nach einer dreijährigen Vorbereitungszeit - und mit einigen Extrarunden bei der Restaurierung - wurde die Sammlung ''Prototyp - Personen. Kraft. Wagen.'' am 5. April 2008 eröffnet. Thomas König und Oliver Schmidt haben mit diesem Museum ein Meisterwerk abgeliefert. Natürlich geht es in erster Linie um ''Personen, Kraft und Wagen'', doch alleine die Architektur ist beeindruckend. Moderne Eleganz fügt sich perfekt in die historischen Mauern. Nackter Backstein, kühler Stahl, glatte Flächen und alles durchdringendes Licht geben einem das sichere Gefühl, in einer stil- und geschmackvollen Automobilsammlung gelandet zu sein.
Es ist doch wie verhext. Ich schaffe es einfach nicht, die Techno Classica in Essen zu besuchen. Peinlich, peinlich, peinlich. Zum Glück gibt es aber so fleissige Chromjuwelen-Mitglieder wie Herrn Dirk ''Pixeleye'' Behlau oder
Christoph Pohlmann, die nicht lange mit den ersten Fotos auf sich warten lassen ...
Der Kurztrip von Helge ''Nevada 440'' Thomsen samt seiner persönlich vorgetragenen Petition beim Weihnachtsmann hat Früchte getragen. So kann Carl seit Heiligabend einen prominenten Zugang in seinem Parkhaus vermelden. Denn jetzt wacht kein Geringerer als der ''Bumblee'' Camaro aus der Transformers-Liga darüber, dass auch jedes Hot Wheel richtig parkt. Helge, Du hast für die strahlendsten Augen unter dem Weihnachtsbaum gesorgt!