Irgend etwas zuckte, als uns die Einladung zu den "Baja 300 Powerdays" in der Lausitz erreichte. Gut, dunkel war uns "Baja" ein Begriff. "Sowas mit Wüste eben." Aber um ehrlich zu sein - bei "Baja" fielen mir einzig die aufgebockten "Baja-Käfer" ein. Einverstanden, ich bin mit Sicherheit das schlechteste Beispiel. Denn ich bin ein echter Motorsportvollidiot.
Es ist 20.32 Uhr. Paul - wir nennen ihn mal so, vielleicht heißt er auch ganz anders - hat sich eingerollt auf dem Sofa. Das Möbelstück steht auf einem alten Lastwagenanhänger. Und der ist am Brünnchen postiert. Ein Kult-Ort für Zuschauer in der Grünen Hölle - der Altar ist ein Asphalt-Band.
Eigentlich wollte ich an dieser Stelle ganz furchtbar viel schreiben. Aber das ist ja Quatsch. Jonas hat in seinem Blog ja schon längst alles geschrieben, was es bei der Mongol Rally 2007 zu erleben gab. Und weil die Technik sich nicht so einsetzen ließ wie geplant, ist es sowas wie ein nachträglicher Reisebericht geworden.
Auf jeden Fall haben Jonas und sein Vater es bis ins Ziel geschafft. Was nicht so selbstverständlich ist, wie es sich anhört. Die Ausfallquote war verdammt hoch und umso beeindruckender ist es, dass überschaubare DDR-Technik ausgereicht hat, um die Strapazen zu überstehen.
Als offizieller Sponsor des Teams "Wartburg Tourists" wird Zeit für einen kleinen Zwischenstand. Aufgrund fehlender Internetanbindung gibt es das Ganze leider nur in sehr sporadischer Form. Aber immerhin kam dieses grandiose Foto aus Kasachstan. Jungs: Weitermachen und gewinnen!
Jetzt heißt es Motoren an und Fuß aufs Gas - der Playersrun ist gestartet! Ich gehe stark davon aus, dass Euch dieser Event ein Begriff ist, daher halte ich mich mal mit den Details zurück. Nur so viel: 50 Teams, fünf Etappen, 3000 Kilometer quer durch die USA. Und wer am Ende das beste Pokerblatt hat, gewinnt ...