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Mercedes-Benz: Service, bis die Pole schmelzen!

 Thomas D., 15.09.2008 in Partner- und Mitglieder-Blogs, tyred.de

Mercedes-Benz, dieser Name steht seit langem nicht nur für Direktorenseften der Oberklasse, sondern auch für einen Service, der seines Gleichen sucht. Soweit erstmal einen Haken dahinter. Aber was, wenn gut innerhalb einer Sekunde zu gut gemeint verkommt? In Afrika ist man sich anscheinend der Macht der Reklame noch nicht so bewußt. Ebensowenig wie der subversiven Kraft von unterschwelligen Botschaften. Denn wie könnte sonst folgende Anzeige für guten Service ihren Weg in die südafrikanischen Magazine gefunden haben:

Mercedes-Benz Service

Wir sehen einen Pinguin? Den sehen wir ja eher seltener in Afrika (habe gerade nochmal eine brandaktuelle Info vom Heinz, aka “the Vogel” bekommen: selten, ja. Aber doch vorhanden, wer da mehr infos braucht, lese den unglaublich liebevoll geschriebenen Artikel von Ingrid). Der Pinguin sitzt auf einem Stein? Ok, da scheinen die Polkappen wohl schon reichlich zusammengeschmolzen zu sein? Und bekommt original Mercedes-Benz-Schwimmflügel und einen Schwimmring angezogen. Weil er durch degenerative Veränderung allein nicht mehr schwimmen kann?

Meine Interpretation des Gesamtsettings: Mercedes-Benz hat sich mit Liebe darum gekümmert, dass durch die Luftverschmutzung Ihrer Fahrzeuge der totale Klimagau das einzig mögliche Ergebnis ist. So muss sich auch der Service andere Betätigungsfelder suchen, weil er ja nun keine Autos mehr warten kann, weil Autos ja nun endlich nicht mehr gekauft werden. Also wird der Service von Mercedes-Benz zu einer Art WWF, PETA oder Greenpeace und ist überall da vor Ort, wo es brennt. Klingt komisch. Ist es auch. und der Kracher kommt zum Schluss: die Headline! Da sagt einem auf dem Stein gestrandeten Pinguin der allwissende Erzähler doch glatt: Man kann sich einfach niemals zu sicher fühlen … Vielen Dank für diesen wichtigen Hinweis.  Also Pingo, mach dir keinen Kopp, Du bist eh nächste Woche ausgestorben.

Mercedes-Benz Service

P.S.: Für Genießer gibt es auch noch ein zweites Anzeigenmotiv mit einer durch die Sonneneinstrahlung debil und manisch depressiv gewordenen Schildkröte, die vom MB-Service einen Helm geschenkt bekommt, damit sie sich bei Selbstverstümmelungsversuchen nicht mehr so häufig die Rübe stößt. Dabei sehen wir die Schildkröte, wie sie in wahnwitziger Art diesen Rettungsversuch zunichte macht und einfach auf der Route 666 auf den nächsten 40-Tonner wartet. Gegen 250 Jahre Suizid-Erfahrung hilt auch der beste Fahrradhelm nicht. Mutter Natur knows eben doch best!


zum Original
Siehe auch: chromjuwelen: @trilon69 ... mit Akkustikkoppler?
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Keywords: , , mercedes benz, greenpeace, botschaften, kopp, peta


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