Beim neuen Bitter Vero bewege ich mich mit meinem Kommentar auf glattem Eis. Denn bei Kennern und Liebhabern zählen die Bitter-Kreationen schon zu den automobilden Highlights. Ich selbst kenne Bitter seit Kindesbeinen, aber warm bin ich mit den Autos nie geworden. Ich meine, wer will schon einen umgebauten “Opel Vectra” mit Puzzlecharachter, einer Front die nach nix aussieht, und alles für 121.975 Euro?! Für das Geld gibt’s Autos die mehr PS haben, mehr Charme und nicht nur auf einem Serienmodell basieren (Bitter Vero: Holden Statesman/Opel Vectra). Zugegeben, das Heck macht durchaus einen imposanten Eindruck.
Wie auch immer. Erich Bitter hat nach mehr als 20 Jahren wieder ein Serienfahrzeug “entwickelt”, eben besagten Vero. Angetrieben wird der Wagen von einem Achtzylinderaggregat mit sechs Liter Hubraum und 367 PS; bekannt aus der ChevroletCorvette. Der Wagen ist elektronisch auf 250 km/h abgeregelt. Kult hin, Kult her ? liebe Bitter-Fans, nehmt’s mir nicht übel, aber das Auto ist ein Fall für die Kiste “Autos die die Welt nicht braucht”.