Dass die Konkurrenz bei der Formel 1 aber auch in den anderen Motorsport-Serien kaum Grenzen kennt, ist nicht erst seit den verbalen Entgleistungen spanischer Fans gegenüber dem Briten Lewis Hamilton bekannt. Doch nach Ansicht der "Welt" geht es durchaus auch im Oldtimer-Rennsport, im speziellen bei der Rallye Histo-Monte zur Sache. Dabei sollte die betagten Oldies doch eigentlich mit viel Ruhe und Muße gefahren werden, denn schließlich geht es eher ums Dabeisein. Oder auch nicht, denn
es gibt auch welche, die fahren mit dem Messer zwischen den Zähnen
Dabei wird diese historische Fahrt, die stilecht in Monte Carlo endet seit 14 Jahren vom AvD veranstaltet und führt dabei über 2.000 Kilometer:
Auf den Spuren der 1911 erstmals als Sternfahrt ausgetragenen "Königin des Rallyesports" verfolgen rund 50 bunt gemischte Vehikel vier Tage lang ein Ziel: den Hafen des Fürstentums Monaco zu erreichen, gern auch als Sieger. Obwohl die Histo-Monte nicht als reine Tempofahrt angelegt ist, kommen die Teilnehmer bei ihren Zwischenprüfungen nicht ohne Stoppuhr aus. Um Punkte und Platzierungen geht es im Tal der Chartreuse, am Col.de Bleine und am Col de Turini in den französischen Seealpen.
Gefahren wird in fünf Klassen, die allesamt nach Baujahr sortiert sind. Ein herrliches Wiedersehen mit Opel Ascona (Walter Röhrls Siegermodell der echten Monte Carlo 1982), Renault 4CV oder auch Mercedes 190.
Gerade ist die diesjährige Histo-Monte mit dem Sieg des Teams Matthias Kahle und Peter Göbel zu Ende gegangen. Doch auf der Webseite der Rallye finden sich schon Infos für das nächste Jahr (12. - 15. Februar 2009). zum Original