
Chapeau, chapeau! Da ist der Insignia noch überhaupt nicht auf den Markt gekommen und schon präsentiert Opel eine Sparversion seines neuen Mittelklässlers. So soll es doch sein, denn angesichts eines Verbrauchs von gerade einmal fünf Litern bei gleichzeitigen 160 PS aus einem 2,0 Liter Diesel kann man wirklich nur den (nicht vorhanenen) Hut ziehen.
Wie Opel diese Verbrauchssenkung hinbekommen hat, verrät uns die Auto-Presse :
So ist der Unterboden verkleidet, um Luftverwirbelungen zu verhindern. Der Kühlergrill ist teilweise geschlossen, so dass die Luft aerodynamisch günstig um die Karosserie geleitet wird. Hinzu kommen Außenspiegel mit geringem Windwiderstand, ein spezieller Frontspoiler und die um zehn Millimeter tiefer gelegte Karosserie. Die Verringerung des Luftwiderstandes soll auch der Geräuschentwicklung zugute kommen.
Zusammenfassend könnte man all dies Maßnahmen als aerodynamische Verbesserungen bezeichnen und in der Tat haben es sich die Rüsselsheimer verkniffen, die Fahrdynamik zu beeinträchtigen. Sprit sparen und dabei auch noch Spaß haben ist die Devise, die offensichtlich voll und ganz funktioniert, denn eine Beschleunigung von 9,5 Sekunden und eine V-Max von 218 km/h können sich in der Tat sehen (und spüren) lassen.
Der Preis für den Insignia Ecoflex soll angeblich bei 29.800 Euro liegen, doch wer für weniger Geld einen Ecoflex Opel fahren möchte, der kann bald auch auf das entsprechende Pendant des Astra sowie des Corsa zurückgreifen:
Beide sollen noch bis Jahresende auf den Markt kommen und gerade einmal 4,5 bzw. 4,1 Liter Diesel verbrauchen.
Siehe auch: ''Chromjuwelen. Autos mit Geschichte'' - Das Buch|BMW: Eiskaltes Art Car|ramp (Magazin): Keine leichte Kost|Ausstellung: ''Chromjuwelen. Autos mit Geschichte''|Gute Nachrichten ... eine Liebe geht weiter!|Wie im echten Leben|Gear Head Shampoo: Für echte Männer |