
Das oben stehende Foto zeigt einen Ferrari 500 TRC aus den 50er Jahren. Klar, dass dieses Mobil nicht nur schön sondern auch schnell ist. Doch allein aufgrund seines Verbrennungsmotor wäre der Wagen schon ungeeignet im Konzert der schnellsten Boliden mitzufahren.
Der Spiegel hat sich angesichts eines “Landspeed-Rekord”-Treffens auf dem Salzsee von Bonneville die Mühe gemacht, die einzelnen Weltrekorde in Form einer sehenswerten Serie zusammenzustellen. Herausgekommen sind schier unglaubliche Zahlen wie beispielsweise die 1.228 km/h, die das britische Thrust Super Sonic Car im Jahr 1997 erreichte. Das ist nicht nur schneller als die Polizei erlaubt, sondern auch schneller als der Schall.
Erreicht werden solche Geschwindigkeiten mit Jet-Triebwerken und auf spiegelglatten Flächen der US-amerikanischen Salzseen.
Der erste Weltrekord stammt übrigens aus dem Jahr 1898 und lag bei 63,15 km/h, gefahren in einer elektrifizierten Kutsche. Schneller sind da schon die 165 km/h, die “Sky Ace” im Jahr 2006 erreichte. Und das ausschließlich mit Solarantrieb.
Etwas anachronistischer ist da der Dampfantrieb, mit dem Fred Marriot bereits 1906 die 200 km/h Marke knackte und bei 205,44 km/h landete.
Doch bleiben wir bei den neuen Technologien: mit Wasserstoff lässt es sich ebenfalls prima “heizen”, was die Rekordfahrt des BMW H2R im September 2004 beweist: 300,18 km/h standen am Ende zu Buche, ein Wert, der lediglich vom Ford Fusion Hydrogen 999 mit seiner Brennstoffzelle und einer V-Max von 333,59 km/h übertroffen wurde.
Mehr Rekorde finden sich dann im zitierten Artikel.
Siehe auch: Suzuki Crosscage: Mean green machine|Lifecar: Das Auto von Morgan|Mein Haus, meine Frau, mein Mustang|Pontiac ''LeSupra'' LeMans: ''Sakrileg im Motorraum'' (SPIEGEL ONLINE)|Unter Strom: 1967 Porsche 912 (E)|Honda FCX Clarity: Was macht denn der Neuwagen hier?|Motoraver 2.0 auf SPIEGEL-ONLINE |