Lautes R?n hallt durch mehrere T?r. Die Bewohner des Alpen-D?hens Vernoux en Vivarais werden an diesem Morgen unsanft geweckt. Die Monte ist da! Und mit ihr der Rallye-L? und die Autokolonnen der Zuschauer, die Parkpl?e suchen, um sich dann zu Fu?auf den Weg an die 5,03 Kilometer lange Test-Strecke zu machen. Dort k?n die Teams zwischen acht und zehn Uhr in der Fr?ei den Erprobungsfahrten, dem Shakedown, beobachtet werden. Die Fahrer wirken noch entspannt. Es geht ja auch um nichts. Die ersten Pr?gen gibt es erst am Abend und Petter Solberg vom Subaru World Rallye Team strahlt mit der Januar-Sonne um die Wette und gibt gut gelaunt einige Interviews, w?end hinter ihm die Mechaniker an den Impreza schrauben.
Sie lassen sich nicht anmerken, dass das gute Wetter eigentlich gar nicht passt. Denn weil man nicht ? die schnellsten Renner verf? hoffte man auf Eis und Schnee, was die Fehlerwahrscheinlichkeit bei den Teams erh? die fixer unterwegs sein k?n, und das Taktieren leichter macht. Die zwei Grad Celsius sorgen nun f?emischte Gef?.
Auf der einen Seite ist man mit ganzem Rallye-Herzen dabei und werkelt akribisch an jedem WRC2007, der mit lauten Geknatter auf den Service-Platz f?t, verbessert was noch zu verbessern geht. Doch andererseits ist allen klar, dass es zum Saisonstart wohl f?ordere Pl?e nicht reichen wird. Zu gro?ist der technische Vorsprung der neuen C4- und Focus-Varianten und zu schwer wiegen die Entt?chungen der j?ten Rallye-Vergangenheit, die man Ende April vergessen lassen will, denn dann deb?rt der WRC2008 in Jordanien.