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Networkmotosound.deApril, April: BMW baut den schnellsten Pick-Up der Welt

Eiltransporter: 420 PS und acht Zylinder reichen für mehr als 300 km/h.

Na das ist mal ein Lastkraftwagen! Weil die Mechaniker der M GmbH es leid waren, die verschiedenen Bauteile in konventionellen Kombis zwischen den Werken herum zu fahren, haben sie kurzerhand einen Pick-Up gebaut. Und weil sie schließkich bei einem ambitionierten Werkstuner arbeiten, ist es natürlich der schnellste Pritschenwagen der Welt geworden. Wie schnell das Auto genau ist, weiß BMW selbst noch nicht, räumt M GmbH-Chef Kay Segler ein: „Bislang haben wir 300 km/h geschafft, dann ging uns die Straße aus.“

Technisch basiert der weiße Lifestyle-Laster auf mit der offenen Ladefläche in abwaschbarem Riffelblech auf dem M3 Cabrio und fährt mit einem 4,0 Liter großen V8-Motor, der 420 PS leistet. Allerdings ist der Wagen 70 Kilo leichter und sogar aerodynamisch im Vorteil.

Neben der Pritsche mit 450 Kilogramm Zuladung und Platz für bis zu 20 Golf-Taschen bietet der Zweisitzer noch mit zwei weitere Spezialitäten: Auch das Dachstück über den Insassen lässt sich entfernen und macht den Pick-Up zugleich zum ersten Targa der M GmbH. Außerdem verfügt er als erster M3 in der Firmengeschichte über eine Anhängerkupplung.

Kein Aprilscherz: Es gibt zwar kein Serienmodell, aber zumindest das Einzelstück wird tatsächlich im Alltag eingesetzt - als Wertstattwagen.

Zwar hat BMW den Wagen am 1. April vorgestellt, doch ist der Pick-Up für die Bayern mehr als ein Aprilscherz. „Natürlich werden wir den Wagen nicht in Serie bringen“, räumt Segler ein. Aber nur aus Spaß haben die Entwickler den M3 nicht zum Pritschenwagen umgebaut und als Lastwagen umgebaut: Er ersetzt einen alten M3 Pick-Up aus den Achtziger Jahren, der den Ingenieuren im Stammsitz in Garching als Werksstattwagen diente.

Anders als das Erstlingswerk hat der neue Pick-Up sogar eine Straßenzulassung. Und das will bei der M GmbH etwas heißen, unterstreichen die Entwickler: “Wir lassen kein Auto auf die Straße, das nicht gründlich und auf all unseren üblichen Strecken erprobt worden ist – auch auf der Nordschleife.”

Original: Blog | MOTOSOUND


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