Von Kai PetermannEs kommt Bewegung in die Sparte der umweltfreundliche(re)n Fahrzeuge. Die großen Hersteller präsentieren auf Fahrzeugmessen immer mehr Zukunftsmodelle, die sich an der heimischen Steckdose betanken lassen - und versprechen baldige Produktion.
Aber es sind die kleinen Marken, die den Markt überhaupt erst in Bewegung bringen. Und gebracht haben. Diejenigen also, die bereits die ökologisch wertvolleren Fahrzeuge anbieten.
Zu diesen Firmen gehört auch die e-max ev’s Germany Ltd. aus Oberhaching. Mit ihrem e-max Roller geben die Bayern in der 50 ccm Klasse ordentlich Vollgas. 5,1 PS liefert der Radnabenmotor an der Hinterachse und ist somit aktuell der leistungsstärkste E-Roller auf Deutschlands Straßen.
Von Kai PetermannSeit über 12 Jahren bin ich Apple-Jünger. Ich freue mich über jedes neue, revolutionäre Produkt, das Steve Jobs auf den Markt wirft. Leider hat aber meine Begeisterung bislang noch nicht gereicht, um ein iPhone mein Eigen zu nennen.
Aber unabhängig davon - die technischen Möglichkeiten des kleinen Wunderdings sind scheinbar für jede Menge automobile Spielereien gut. Herr Becker hat mit seinem Hosentaschen Dyno bereits eine Welle der Begeisterung losgetreten.
Und jetzt kommt auch schon der zweite Streich von Craig Hunter. Meine Damen und Herren: das ''greenMeter''. Save gas. Save cash. Save the planet.
Von Kai Petermann Welches Antriebskonzept in der (näheren) Zukunft die alles entscheidende Rolle spielen wird, lässt sich an dieser Stelle noch nicht voraussagen. Dass der altgediente Verbrennungsmotor aber die Hauptrolle spielen wird, darf mit absoluter Sicherheit bezweifelt werden. Also suchen die großen Konzerne, kleinen Hersteller und die querdenkenden Bastler nach dem ultimativen Weg.
Leider haben es bislang nur wenige es geschafft, die Leistung auch wirklich auf die Straße zu bringen. Zum Glück gibt es aber doch ein paar Firmen, die nicht nur reden, planen und forschen.
Von Kai Petermann1999 gründete Jerod Shelby die Firma Shelby SuperCars mit dem Ziel, den etablierten Herstellern von Supersportwagen wie Ferrari, Lamborghini oder Bugatti das Leben ein wenig schwerer zu machen. Mit dem Ultimate Aero hält SSC den Geschwindigkeitsrekord für Seriensportwagen und hat Bugatti damit vom Thron gestoßen. Das Leistungsmonster hat 1183 PS bei 6950 U/min und schafft damit ganze 409 km/h, bei Bugatti sind mit dem Veyron ''nur'' lächerliche 405 km/h drin.
Im Sommer hat Shelby SuperCars nun einen Ultimate Aero ''EV'' (Electric Vehicle) angekündigt. Damit werden Fahrzeuge wie der Tesla Roadster und der Lightning GT als neue Beute anvisiert. Der erste Prototyp soll im Februar 2009 vorgestellt werden. Der Bi-Turbo V8 soll dann durch einen Elektro-Motor mit 373 kW bzw. 500 PS ersetzt werden. Dabei verspricht der Hersteller eine ''revolutionäre Kraftquelle'', die die nötigen Ladeintervalle ''weit auseinander zieht'' und auch über mehrere Jahre die Aufladekapazität behalten soll.
Von Kai PetermannKyle Dansie aus Salt Lake City hat sich vorgenommen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Seiner Meinung nach sind Hybrid-Fahrzeuge lediglich Elektro-Fahrzeuge mit Stützrädern. Weil ihm das nicht ausreichend erscheint, nimmt er die Dinge einfach selbst in die Hand und baut Fahrzeuge komplett auf Elektroantrieb um. Damit gehört er zur gleichen Riege von Visionären wie die Erbauer des Porsche 912 E und des Elektro Duster. Für einen Gesamtpreis von 4.388 $ und 200 Stunden Arbeit wurde aus einer kaputten Kawasaki Ninja von eBay ein Greenbike mit Vorreiterrolle.
Während uns die weltweite Automobilindustrie auf der Paris Motor Show 2008 die weit über 100 Jahre alte - besser: veraltete - Technik von Nikolaus August Otto mit Hilfe so pfiffiger Marketing-Kosenamen wie z.B. ''Blue Efficiency'', ''Bluetec'' oder ''BlueMotion'' verzweifelt als revolutionäre Spritspar- und Umweltalternative verkaufen will, zeigt einer, wie es auch gehen kann: Bruce.
Der Nachname ist nicht überliefert, aber Bruce hilft sich selbst und lehrt gerade der weltweiten ''Mopar-Or-No-Car''-Gemeinde das Fürchten. Denn Bruce rüstet zur Zeit seinen 1971 Plymouth Duster zu einem ''All Electric Vehicle'' um. Alleine, wenn ich nur an den hiesigen, sonntäglichen Mopar-Club denke, kann ich mir vorstellen, welche Fassungslosigkeit dieser Engine- oder besser ''Electro-Swap'' hervorrufen wird.
Suzuki beweist eine ordentliche Portion Mut und arbeitet zielstrebig an einem Greenbike. Elektrofahrzeuge wie der Tesla Roadster haben bereits den Weg in die Serienproduktion geschafft, ein Brennstoffzellen-Fahrzeug ist bisher aber noch nicht so weit gekommen. Umso beeindruckender ist es, daß ausgerechnet eine so große Marke wie Suzuki sich dieses Themas annimmt.
Die Suzuki Crosscage verzichtet auf so einiges. So gibt es keine Gänge, keinen ohrenbetäubenden Motorlärm und keine Emissionswerte. Mögen die beiden ersten Punkte sicher sehr gewöhnungsbedürftig sein, der dritte Punkt ist in jedem Fall der überzeugendste.
Jens Broedersdorff und Uwe Koenzen haben es getan. Sie haben vorsätzlich einen Porsche hingerichtet. Sicher, einen 1967 Porsche 912 als ''Stromer'', also Elektroauto umzubauen, ruft per se eine Menge Feinde auch den Plan - und ist normalerweise eher ein Job für Rex Kramer, den ''Danger Seeker'' (The Kentucky Fried Movie).
Im Gegensatz zu den ehrenamtlichen Markenwächtern (kennen wir) sind wir aber nicht der Meinung, dass der Porsche 912 hingerichtet wurde. Wir sind der Meinung, das der 912 Electric ein großes Stück ''German Engineering'' ist. Gut - eine Reichweite von 90 km zeichnet den Porsche 912 E bestimmt
nicht als empfehlenswertes Langstreckenmobil aus. Aber 100 km für EUR 1,75?
Der britische Automobilhersteller Morgan ist nicht dafür bekannt, ständig neue Modelle auf den Markt zu werfen. Oder unbedingt immer den Finger am Puls der Zeit zu haben. Genau das ist es ja auch, was diese Marke ausmacht und jeden Enthusiasten so sehr begeistert. Mit dem ''Aero'' und dem ''Aeromax'' hat Morgan sich schon ein gutes Stück von seinem klassischen Roadster-Modell in Richtung Zukunft entfernt. Das Ergebnis dieses Versuchs ist ganz sicher umstritten. Die Dinger sehen doch sehr skurril aus und sind weit weg von der klassischen Morgan-Anmutung. Aber leider auch weit weg von gutem Geschmack. Zum Glück haben die Briten dazugelernt.
Alexandre Verdier und sein Team haben eine großartige Vision vom Camping der Zukunft. Die gedankliche Basis bildet ein Westfalia Camper der ersten Serie. Natürlich ist dieser in die Gegenwart übertragen, und so wird die Retroform von Gegenwartstechnik bewegt und betrieben. Angetrieben wird dieses Konzept mit Solarenergie, so macht Camping als Leben in und mit der Natur noch viel mehr Sinn.
Ausgezeichnet mit dem Red Dot Design Award 2006/2007 bietet der Verdier Caravan in seinem Computer Interface ziemlich abgefahrene Features - wie zum Beispiel einen wetteroptimierten Reiseplaner, historische und ökologische Details zur Gegend, eine Karte der Campingplätze und vieles mehr.