"Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen", so ließe sich Eberhard
Hochs erster NitrolympX-Besuch wohl am besten
beschreiben. Denn einmal im Jahr
avanciert der Hockenheimring zum Mekka der Dragracer. Und für jemanden,
der dieses Spektakel zum ersten Mal besuchen darf, ist die gesamte
Szenerie mehr als beeindruckend. Infernalischer Lärm, bebender Boden,
verbranntes Gummi - kurzum: eine echte Feuertaufe für einen Fotografen.
Irgend etwas zuckte, als uns die Einladung zu den "Baja 300 Powerdays" in der Lausitz erreichte. Gut, dunkel war uns "Baja" ein Begriff. "Sowas mit Wüste eben." Aber um ehrlich zu sein - bei "Baja" fielen mir einzig die aufgebockten "Baja-Käfer" ein. Einverstanden, ich bin mit Sicherheit das schlechteste Beispiel. Denn ich bin ein echter Motorsportvollidiot.
Von Kai PetermannAm letzten Wochenende fanden in Alkersleben bei Erfurt zum 11. Mal die "Speeddays" statt. Das heisst, es gab vier Tage lang den Duft von Gummi und Benzin in einer extra großen Dosis zu genießen.
Vor allem die Viertelmeile für jedermann ist ein echter Publikumsmagnet. So fanden sich neben den standesgemäßen hubraum- und leistungsstarken US-Klassikern auch europäische Herausforderer auf vier und zwei Rädern.
Eberhard Hoch war für die Chromjuwelen vor Ort und hat eine Menge wirklich feiner Fotografie mitgebracht.
Hier mal eine kleine Auswahl. Mehr Fotos - genaugenommen 192 Stück - finden sich in der Speeddays 2009 Galerie.
Es ist noch nicht lange her, da haben wir an dieser Stelle ein paar Videos zusammengetragen, die Ken Block, den Gründer von DC Shoes, porträtieren. Und kaum, dass man ob seiner halsbrecherischen Fahr- und Flugmanöver wieder Luft bekommt, legt Ken Block nach. Mit "Gymkhana Two Project - The Informal". In seinem von Crawford Performance überarbeiteten 2009 Subaru Impreza WRX STI. Oh my gosh!
Ok, Herr Block. Jetzt hast Du mich. Ich werde in Zukunft nur noch DC Shoes kaufen.
Heute
startet die Formel 1 in die neue Saison. Mit großen Erwartungen und
kleinen Flügeln wird in Melbourne das erste Rennen am Sonntag
gestartet. Anlass genug, um einen kleinen Ausflug in die gute alte Zeit
zu wagen und die Bildersammlung von Rainer Schlegelmilch zu
durchforsten.
Von Kai PetermannDie Welt ist voller Verrückter. Zum Glück. Und Ken Block, Mitgründer von DC Shoes, ist mit absoluter Sicherheit einer davon. Zeigt er doch regelmäßig, wie man seinen Subaru WRX STI eigentlich bewegen sollte.
Passend zur Jahreszeit werfen wir nochmal einen Blick auf sein legendäres "Subaru vs. Snowboard"-Video aus dem September 2007. Und auf sein aktuellstes Drift-Werk, das erst kürzlich wie ein Lauffeuer durch die Auto-Magazine ging. Und dann knien wir nieder vor Ken.
Als mir Herr Chrysler76 heute dieses Video zuschob, hatte ich eigentlich gar keine Zeit, mich ablenken zu lassen. Nach den ersten 10 Sekunden dieses Films war mir das aber völlig egal. Absolut zu Recht, wie ich finde. Was Anders Bäckman da mit seiner Kamera (Canon HF10) und einem bisschen Editing geschaffen hat, ist wirklich beeindruckend schön.
Dieser Clip spielt definitiv in einer Liga mit den Top Gear Filmchen. Und ich hoffe sehr, dass Anders Bäckman bald mal wieder an den Gotland Ring (Schweden) will, und seine Cam mitnimmt. Der Mann ist 22 Jahre alt und verdient sein Geld mit Fotografie und Post-Production. Bewegtbilder kommen ganz sicher auch bald in sein Portfolio ...
Mit diesen spektakulären Fotos vom Crash eines Fiat 124 Spider beim Bergrennen in St. Agatha (Österreich) hat Roland Weber mich dran gekriegt. Es gibt wohl kaum jemanden, der der Zerstörung eines Klassikers etwas Positives abgewinnen kann. In meinen Augen sind diese Fotos allerdings wahnsinnig schön. Und ich bin froh, dass die Kamera auf dem Motiv geblieben ist und nicht vor Entsetzen still stand. Danke!
Natürlich ist der Unfall des Spider nicht der einzige Ausrutscher in den Fotoserien. Aber wohl der am aufregendsten festgehaltene. Ein genauerer Blick in die Tiefen der Motorsportbilder von Roland Weber ist also defintiv lohnenswert.
Vor ein paar Momenten haben wir hier zwei ''Apps'' (Proramme) vorgestellt, die über die im iPhone/iPod integrierten Bewegungssensoren die Leistungsdaten eines Fahrzeugs erfassen sollen. Es dauerte nicht lange, da erreichte mich eine Mail von Susa aus dem Hause bidgo.de, die sofort einen Selbstversuch anbot. Hier kommen die Testergebnisse!
Die NASCAR Serie ist in den USA wohl die wichtigste Motorsportnummer überhaupt. Alle großen Hersteller stecken Millionen in diese Veranstaltungen, um ihr Image weiter nach vorn zu bringen. Wenn man dann der Fernsehsender ist, der die Übertragungsrechte für die NASCAR Serie hat, muss man schon mit was Großem aufwarten, um sich würdig zu zeigen. Fox Sports läßt sich nicht lumpen und hat zu Beginn (im Februar) der aktuellen NASCAR Saison einen wirklich furiosen Film in die Runde geworfen.
Wer nach diesem Spot noch immer keine Lust hat, sich die Rennen anzusehen, dem fehlen wohl die nötigen Oktan im Blut. Ich bin bis in die letzte Faser begeistert und beim nächsten Mal in den USA gucke ich Fox Sports. Versprochen!
Die amerikanischen Viertelmeilenstrecken sind kein einfaches Gelände. Deshalb aber gleich einen Suzuki Samurai für die ''magischen 400 Meter'' umzubauen, ist vielleicht doch etwas übervorsorglich. Aber nach dem Landrover, dem Buckelvolvo und dem 300 SL ist ein japanischer Geländewagen eine willkommene Erweiterung unserer Sammlung der eigenwilligsten Geradeausrenner.
Mit 10 Sekunden ist der Samurai recht zügig unterwegs, den LahmSupra würde er jedenfalls problemlos auf der Viertelmeile wegrauchen. Und das übrigens mit einem 1.8 Liter Toyota 4-Zylinder-Motor, der größtenteils dem Serienzustand entspricht. ''Lediglich'' die Kolben sind Übermaß und der Kopf wurde auf Hochleistung frisiert. Turbo oder Kompressor? Fehlanzeige. Für Tempo sorgen viel mehr ein Schuß N2O und 45er Weber.
Es ist schon erstaunlich, was die Dragsterszene so bewegt. Je ausgefallener umso besser scheint die Devise. Australier zwingen einen Landrover zu zügiger Bewegung, Schweden finden Vierzylinder in einem Volvo ausreichend für die Viertelmeile und Schweizer nehmen sich sogar einen Flügeltürer zur Brust.
Der W198, so die offizielle Bezeichnung des Mercedes 300 SL, stand ab 1954 im Mercedes Verkaufsraum und war mit 29.000 Mark alles andere als erschwinglich für Normalbürger. Das Kürzel SL steht für "Sport Leicht", die 300 für ein Zehntel des Hubraums. Knappe 4 Jahre wurde der 300 SL als Coupé gebaut und wurde dann vom Roadster abgelöst. Es wurden 1.400 Flügeltürer gebaut, 1.100 Stück direkt in die USA exportiert.
Das Team um Stefan Winter hatte zum Glück keine Skrupel, einen solchen Hochpreis-Klassiker für dieViertelmeile zu optimieren, statt jede Schraube zu polieren und einen "Besser als neu Wagen" auf die Straße zu bringen.
Es ist 20.32 Uhr. Paul - wir nennen ihn mal so, vielleicht heißt er auch ganz anders - hat sich eingerollt auf dem Sofa. Das Möbelstück steht auf einem alten Lastwagenanhänger. Und der ist am Brünnchen postiert. Ein Kult-Ort für Zuschauer in der Grünen Hölle - der Altar ist ein Asphalt-Band.
Skandinavier sind für ihre ausufernde automobile Leidenschaft bekannt, und so findet man dort oben im Norden viele motorisierte Seltsamkeiten. Die Idee einen 1953er Buckelvolvo zum Dragster umzubauen, ist ungefähr so schräg wie der zwangsbeatmete Landrover aus Down-Under. Dabei ist der Schwedenstahl aber gleich mal eine ganze Dragstrip-Ewigkeit schneller, mit der halben Zylinderanzahl wohlgemerkt. Aber sortieren wir die Fakten doch mal ein bisschen.
Der Wagen basiert auf einem Volvo PV 444 von 1953 und wird von einem B21 Motor durch die Gegend gezerrt bewegt. Der wird mittels Turboaufladung und dem einen oder anderen mechanischen Eingriff zu etwas mehr Vortrieb geprügelt. Das Ergebnis schüchtert jeden braven Lifestyle-Kombifahrer ein. 952 PS bei 8.300 U/min. und ein maximales Drehmoment von 835 Nm bei 8.000 U/min (mit 2,65 bar Ladedruck) sind eine klare Ansage. Wer braucht schon mehr als 4 Zylinder? Das Kampfgewicht ist mit 785 kg inklusive Fahrer genauso konsequent auf Leistung getrimmt.
''Du sollst nicht rasen. Du sollst niemanden in Gefahr bringen. Du sollst nicht das Gesetz brechen. Du sollst Dich an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Du sollst nicht rechts überholen.'' Und was, wenn doch? WTF!
''Run what you brung and hope you brought enough'' ist das Motto hinter dem Birka Cup. Und was für Supercars z.B. die Gumball ist, scheint der Birka Cup für Geradeausrenner zu sein. Leider spreche ich zuwenig schwedisch, als dass ich alle Regeln verstehen würde. Aber die folgenden Filme sprechen Bände: Einfach ein Stück Autobahn blockieren, das Pro Mod Gummi anheizen, und ab ...
Eigentlich wollte ich an dieser Stelle ganz furchtbar viel schreiben. Aber das ist ja Quatsch. Jonas hat in seinem Blog ja schon längst alles geschrieben, was es bei der Mongol Rally 2007 zu erleben gab. Und weil die Technik sich nicht so einsetzen ließ wie geplant, ist es sowas wie ein nachträglicher Reisebericht geworden.
Auf jeden Fall haben Jonas und sein Vater es bis ins Ziel geschafft. Was nicht so selbstverständlich ist, wie es sich anhört. Die Ausfallquote war verdammt hoch und umso beeindruckender ist es, dass überschaubare DDR-Technik ausgereicht hat, um die Strapazen zu überstehen.
Keine Lust mehr, im Verkehr einfach nur mitzuschwimmen? Zeit für einen Antriebswechsel!
Zum Verkauf steht der Motor aus dem "motoGolf", der dieses Jahr die Street Eliminator aufgewirbelt hat. Ein satter VW Golf 16V Turbomotor mit 1,9L GT30R 600PS. Wenn das nichts ist ...
Als offizieller Sponsor des Teams "Wartburg Tourists" wird Zeit für einen kleinen Zwischenstand. Aufgrund fehlender Internetanbindung gibt es das Ganze leider nur in sehr sporadischer Form. Aber immerhin kam dieses grandiose Foto aus Kasachstan. Jungs: Weitermachen und gewinnen!
Die motoso.de Crew hat wieder Viertelmeile-Luft eingesogen, vergangenen Samstag in Wittstock beim dritten Lauf der Street Eliminator Serie. Und eine angemessene "motoZone motoFoto Galerie" befüllt. Hier geht es lang zu einer kurzen Auswahl zum Appetitholen ...
Bleibt abzuwarten, wie lange es dauern wird, bis ein deutscher TV Sender das Konzept schlecht unbeholfen kopiert und C-Promis DTM-Boliden breit fahren läßt. Vorbildlich - bei dem amerikanischen Konzept - ist das Marken-Engagement von Gillette. Erst kürzlich nahm ich erstaunt zur Kenntniss, dass die Rasiermesser ein Moped bei "OCC" Orange County Choppers beauftragt hatten ... sehr fein!
Es war eine Frage der Zeit, bis Herr Pixeleye uns wieder mit einem neuen Auswuchs seines Schaffensdrangs überraschen werden würde. Jetzt sind "Filme" dran, denn "Fotografie" alleine genügt dem Herrn nicht mehr. Hier ein feines Portrait von Peers Polar-Express. Aber sag mal, Peer, warum malträtierst Du Deine Auspuffanlage eigentlich mit einem Hammer?
Sehr feine Fotografie von Eurem Ausflug zum Golfturnier zur Street Eliminator Shootout nach Bitburg, Herr Wiesner! Und herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle zur 10.9 (s. auch "Schneller geradeaus mit Motoso.de")! Allerdings stellt Euer Film die Fotos ja noch in den Schatten. Du beweist wieder mal ein gutes Händchen bei der Auswahl des passenden Soundtracks ...