Die Zusammenarbeit von Automobilherstellern und Designern ist ganz sicher keine Revolution. Es gab in den letzten Jahrzehnten immer wieder Kooperationen großer Namen aus diesen zwei Welten.
In diesem Jahr hat sich die französische Traditionsfirma Hermès auf der Pariser Automobilausstellung einer Fahrzeugikone angenommen. Ein 1989er 2CV6 Special ist die Basis für dieses Anschauungsobjekt. Nachdem Hermès sich bereits an der Gestaltung eines Bugatti bewiesen hat, haben die Franzosen sich dieses Mal ein deutlich weniger luxuriöses, aber mit Sicherheit ebenso auffälliges Fahrzeug ausgesucht. Zugegeben, die Innenausstattung ist mindestens so teuer wie der komplette Wagen. Aber darum geht es ja gar nicht.
Die Gestaltung ist zweifelsfrei mehr als gelungen. Und das ''Szene-Öko''-Image der Ente ist glücklicherweise gänzlich auf der Strecke geblieben. Kein Rost, keine Dellen und auch kein Greenpeace-Aufkleber. Auch auf alle anderen Klischees wurde großzügig verzichtet.
Die zahlungskräftige Klientel dankt und ist durchaus in der Lage, sich diese oder eine ähnliche Arbeit im eigenen Fortbewegungsmittel vorzustellen. Herr Becker, wir müssen nochmal über den Innenraum des Le Supra sprechen.
by: The CoEditor (Registriert) on 10-10-2008 17:33
Der Herr Colani hat sich in den 80ern auch mal der Ente angenommen. Ich warte immernoch auf eine Rückmeldung der Herrschaften um Luigi. Das wäre nämlich eine astreine Story für uns. Der Mann ist ein echter Visionär. Nicht immer geschmacklich auf der sicheren Seite, aber meistens doch. Einen Ka kann man ruhig versauen.
2CV und Colani
by: The CoEditor (Registriert) on 10-10-2008 17:33