Seit einiger Zeit häufen sich besorgte Anfragen, was denn bei uns los sei. Warum plötzlich Inhalte durcheinander purzeln, nur noch kurz angerissene News ihren Weg auf die Chromjuwelen.com-Startseite finden oder lose Bilder in die Artikel hageln. Und überhaupt, ob wir jetzt mit unserem "Twitter-"Zeugs eigentlich komplett durchdrehen.
Die Antwort ist: Ja. Wir drehen komplett durch. Wir probieren aus, rüsten auf und bauen um. "Social Media" heisst die Sau, die gerade durchs (Medien-)Dorf getrieben wird - und wir geben alles, um im Automotive-Bereich an vorderster Front mitzureiten.
An dieser Stelle aber erstmal ein Erklrärungsversuch, um was es eigentlich geht. Unter dem flotten Begriff "Social Media" versteht die Medienwelt sämtliche Angebote, die den Internet-Nutzer mitmachen lassen: Netzwerke (z.B. Facebook), Kommunikations-Speedboote (z.B. Twitter), Kollaborationsplattformen (z.B. Wikipedia), Multimedia-Pools (z.B. Flickr, YouTube).
Da diese Angebote eine gewaltige Macht entwicklen, und sich das allgemeine Leser-Selbstverständnis gerade umdreht ("We no longer search for the news, the news finds us.") ist klar, dass wir mitten rein müssen. Sofort. Zwar wissen wir noch nicht so ganz, wie wir die einzelnen Kanäle wieder auf Chromjuwelen.com zurückführen werden, aber wir sind dran. Versprochen. Schließlich ist es nicht unser Ziel, Chromjuwelen.com auf zig Plattformen zu atomisieren.
Im Folgenden eine knappe Auflistung, wo wir u.a. gerade unsere Erfahrungen sammeln. Und wo man uns antreffen kann. Ach nee, "followen" und "adden" sagt man ja jetzt. So - tweet this!
Facebook
Facebook hat Stand heute über 250 Mio Mitglieder und etabliert sich als ein Netzwerk-Standard. Etliche internationale Websites nutzen bereits Facebook nicht nur als "Eintrittskarte" für die eigenen Kommentarfunktionen und Mitmach-Specials, sondern verlängern auch aktiv Inhalte in das Netzwerk hinein. Facebook bietet neben persönlichen Profilen auch sogenannte "Fan-Pages" (unglücklicher Name...), die es auch Produkten ermöglicht, sich zu präsentieren.
Auf Twitter schicken User 140 Zeichen lange Mitteilungen ins Netz. Diese "Tweets" können von anderen Mitgliedern abonniert werden. Klingt im ersten Moment unfassbar bescheuert, ist aber der schnellste Weg, um mit internationalen (Auto-)Medien in Kontakt zu bleiben.
Zur Zeit lesen wir täglich rund 350-400 Blogs, Portale und Foren. Ohne einen News-Reader wäre das nicht möglich. Darüber hinaus bietet der Google Reader die Möglichkeit, ausgewählte News nochmals zu publizieren.
Tja, wenn Social Media sooo einfach wäre, würden die wirklichen Experten wohl kaum so sehr gesucht sein. Die Aufgabe zu stemmen ist nicht so ganz einfach, aber ein wirklich guter Ansatz. Für die eine oder andere Antwort auf ungestellte Fragen stehe ich auch gern zu Verfügung.
Schöne neue Welt.....
by: The32hotrod (Registriert) on 18-08-2009 11:04