"Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen", so ließe sich Eberhard
Hochs erster NitrolympX-Besuch wohl am besten
beschreiben. Denn einmal im Jahr
avanciert der Hockenheimring zum Mekka der Dragracer. Und für jemanden,
der dieses Spektakel zum ersten Mal besuchen darf, ist die gesamte
Szenerie mehr als beeindruckend. Infernalischer Lärm, bebender Boden,
verbranntes Gummi - kurzum: eine echte Feuertaufe für einen Fotografen.
Was lassen Chromjuwelen erst so richtig
strahlen? Selbstbewusste Damen. Keine Frage.
Einer, der das perfekt in Szene zu setzen weiß, ist
Carlos Kellá. Und während sich sein Kalender 2009 (s. Chromjuwelen-Artikel) noch vordergründig an Ponyreiter richtete, hat er für "Girls &
Legendary US-Cars" (Kalender 2010) die Fahrzeugbandbreite deutlich erhöht. Und zeigt neben
Hot Rods, Custom Cars und Mopar-Klassikern so allerhand begehrenswerte Schätze. Darunter sogar einige Fahrzeuge, die vorher im Regen gefahren sind. Ok, man möge mir diese einfallslose und alberne Spitze bitte verzeihen.
Seit einiger Zeit häufen sich besorgte Anfragen, was denn bei uns los sei. Warum plötzlich Inhalte durcheinander purzeln, nur noch kurz angerissene News ihren Weg auf die Chromjuwelen.com-Startseite finden oder lose Bilder in die Artikel hageln. Und überhaupt, ob wir jetzt mit unserem "Twitter-"Zeugs eigentlich komplett durchdrehen.
Die Antwort ist: Ja. Wir drehen komplett durch. Wir probieren aus, rüsten auf und bauen um. "Social Media" heisst die Sau, die gerade durchs (Medien-)Dorf getrieben wird - und wir geben alles, um im Automotive-Bereich an vorderster Front mitzureiten.
Am letzten Wochenende war es wieder so weit. Nach zwei Jahren Pause gab es endlich wieder ein Käfertreffen an der Rennstrecke in Spa / Belgien, also genauer gesagt in Francochamps. Während Monsterbacke schon am Donnerstag dorthin fuhr, konnte ich aus beruflichen Gründen erst am Freitag anreisen. Donnerstag anzureisen ist keine Schnapsidee - die vergangenen Jahre war es schon Donnerstag recht voll auf dem Platz, am Freitag einen guten Campingplatz zu finden. Aber das war dieses Jahr nicht so -...
Irgend etwas zuckte, als uns die Einladung zu den "Baja 300 Powerdays" in der Lausitz erreichte. Gut, dunkel war uns "Baja" ein Begriff. "Sowas mit Wüste eben." Aber um ehrlich zu sein - bei "Baja" fielen mir einzig die aufgebockten "Baja-Käfer" ein. Einverstanden, ich bin mit Sicherheit das schlechteste Beispiel. Denn ich bin ein echter Motorsportvollidiot.
Der gute Herr Becker hat es ja schon angedeutet, zur besten Sendezeit weilt er in Spanien auf der Hausfraueninsel.
Dank dr_gonzo ist das alles nur halb so schlimm, hat er doch 150 Bilder in seinem Gepäck gehabt, der Bitte unseres geliebten LeSupra Fahrers entsprochen und diese in die Galerie hochgeladen.
Chromjuwelen startete im März ein neues Internet-Projekt, das den schönen Namen "Kulturnetzwerk" trägt und das Ziel verfolgt, leidenschaftliche Inhalte aus verschiedenen Themen zu veröffentlichen.Das Besondere: Das Kulturnetzwerk ist ein freies Redaktionsnetzwerk für Autoren, die sich mit Leidenschaft einem Thema widmen und etwas zu sagen haben. Es sorgt für Veröffentlichung, Reichweite und Vermarktung, an der jeder Autor beteiligt ist, denn über ein
Punktesystem wird der Anteil des einzelnen Autors am Gesamtumsatz der Plattform
ermittelt.
Das erste und am weitesten fortgeschrittene Thema findet sich unter motorkultur.com und beschäftigt sich mit "der Kultur der Fortbewegung".
Aber warum Kultur? Welche Kultur?
Vor ein paar Tagen trudelte eine E-Mail in mein Postfach. Der Inhalt war eine Einladung zu den "Baja 300 Powerdays". Erst dachte ich, es würde sich um eine Art "Grave Digger vs. Bigfoot"-Veranstaltung handeln, bei der obskure Monster Trucks 'ne Reihe Opel Kadett E und Ford Sierra plattfahren.
Doch dann bin ich über die Namen Ken Block und Jesse James gestolpert. Danach habe ich den Telefonhörer hochgenommen, die Nummer aus der E-Mail gewählt und mein Kommen bestätigt. Ohne zu zögern.
Von Kai PetermannAm letzten Wochenende fanden in Alkersleben bei Erfurt zum 11. Mal die "Speeddays" statt. Das heisst, es gab vier Tage lang den Duft von Gummi und Benzin in einer extra großen Dosis zu genießen.
Vor allem die Viertelmeile für jedermann ist ein echter Publikumsmagnet. So fanden sich neben den standesgemäßen hubraum- und leistungsstarken US-Klassikern auch europäische Herausforderer auf vier und zwei Rädern.
Eberhard Hoch war für die Chromjuwelen vor Ort und hat eine Menge wirklich feiner Fotografie mitgebracht.
Hier mal eine kleine Auswahl. Mehr Fotos - genaugenommen 192 Stück - finden sich in der Speeddays 2009 Galerie.
Von Kai PetermannAuf in die nächste Runde Fuel+Food. Es bleibt alles beim Alten: Flyer ausdrucken und verteilen, 17 Uhr zum
Fuel+Food fahren, Leute treffen, Fotos machen und die dann per E-Mail
für unsere Galerie rüberbeamen.
Gerade stellte sich mir die Frage, was ich denn wohl in Bottrop verpasst hätte. Da twittert Mrs. Sweetness, dass sie einen Schwung Bilder bei flickr hochladen würde. Wie passend!
Es ist noch nicht lange her, da haben wir an dieser Stelle ein paar Videos zusammengetragen, die Ken Block, den Gründer von DC Shoes, porträtieren. Und kaum, dass man ob seiner halsbrecherischen Fahr- und Flugmanöver wieder Luft bekommt, legt Ken Block nach. Mit "Gymkhana Two Project - The Informal". In seinem von Crawford Performance überarbeiteten 2009 Subaru Impreza WRX STI. Oh my gosh!
Ok, Herr Block. Jetzt hast Du mich. Ich werde in Zukunft nur noch DC Shoes kaufen.
Wir haben es geschafft. Nein, ich korrigiere - Michael Wolf hat es geschafft. Der "LeSupra" hat die TÜV-Hauptuntersuchung bestanden und ist jetzt um etliche Einträge in den Papieren reicher.
Das Fahrzeug ist jetzt mit allen Umbauten und Modifikationen strassenzugelassen: 1991 Toyota Supra MkIII "7M-GTE" Engine Swap (inkl. Getriebe), innenbelüftete Chevrolet Camaro Scheibenbremsen, Speedstar-Tec Auspuffanlage (Einzelanfertigung, 75 mm), AEZ "Nemesis" 8 1/2J x 19, TOYO TIRES, Eibach Distanzscheiben, Eibach PRO-Kit Federn.
"Italien im Zeitraffer" antworteten wir schon im letzten Jahr, als wir erstmalig das Vergnügen hatten, der Mille Miglia hinterher fahren zu dürfen und gefragt wurden, wie es denn wohl war. Insofern waren wir bestens auf die Mille Miglia 2009 vorbereitet und wussten, was auf uns zukommen würde.
Von Kai PetermannSchon wieder Mai? Auf in die nächste Runde Fuel+Food. Es bleibt alles beim Alten: Flyer ausdrucken und verteilen, 17 Uhr zum
Fuel+Food fahren, Leute treffen, Fotos machen und die dann per E-Mail
für unsere Galerie rüberbeamen.
Wunderschöne Autoträume vor der alten Ellring-Scheune
Der Acker so furchig wie geschundenes Blech, die Besucher so schillernd wie
manche Auto-Historie – Ellringen ist das jährliche Eldorado aller
Norddeutschen Oldiefans. Mehr als 11000 Besucher eroberten diesmal das
winzige Dorf bei Lüneburg, um mit rund 1000 privaten klassische
Fahrzeugen (Autos, Motorräder, Trecker, Lastwagen) die Oldie-Saison zu
eröffnen.
Egal, dass dabei oft die Freude an altem Blech das Fachwissen bei
weitem überstieg („...der hat ja gar kein H-Kennzeichen – dann ist es
auch kein Oldtimer...“) – hier geht es schließlich um sehen und gesehen
werden. Das Schönste an der Veranstaltung: Nicht nur Wald- und
Wiesen-Autos wie Strichachter und Ford Capri geben sich ein
Stelldichein, sondern auch seltenere Marken wie Matra, Riley oder Aero
sind zu sehen.
Von Ralf Becker Aus irgendeinem Grund fällt es mir nicht leicht, dieses Buch
anzumoderieren. Schon seit mindestens drei Wochen schiebe ich den Text
von links nach rechts. Schreibe, lösche, editiere - und kriege es
irgendwie nicht hin. Ich habe
keinen blassen Schimmer, warum. Vielleicht, weil ich zuviel Respekt vor
dem Buch habe. Vielleicht, weil ich im Bereich "Hot Rod Art" und
"Lowbrow" nicht
wirklich sattelfest bin.
Nichtsdestotrotz - ich habe Dwayne mein Wort gegeben. Und er hat mir
schon als Dankeschön zwei sensationelle Prints geschickt. Vielen Dank
an dieser Stelle schon mal, Dwayne! Also. Ran da. Anfangen.
"Alle
zusammen - Jeder für sich!" War das nicht mal so eine bekloppte Soap aus
den 90ern? Aber genau so fühlt es sich an, wenn man sich die
Altautogemeinschaft in der Hauptstadt ansieht.
Doch es gibt Licht am
Ende des Tunnels. Und damit meine ich nicht die langersehnte
Sonne nach dem Winter, sondern die Tatsache, dass zum allmonatlichen
Fuel+Food Autotreffen Leute aus ihren Löchern kommen, sich in ihre Karre setzen
und zum Benzingequatsche zusammenfinden. Dabei tauchen Kisten Chromjuwelen auf,
die nie ein Mensch zuvor im Straßenbild der Stadt gesehen, geschweige
denn vermutet hätte!
[von Motorkultur.com] Würde eine Branche grinsen können, würde man in Essen bestens die gesunden Zähne des Oldtimer-Wirtschaftszweiges sehen. So sind es bislang nur vereinzelte Händler, die sich die Hände reiben, weil die solvente Klientel zuhauf ihr immer noch vorhandenes Geld von unsicheren Bankgeschäften abziehen und in hochwertige automobile Klassiker stecken mit der Gewissheit einer kräftigen Rendite. Kurz: Die Technoclassica dürfte in diesem Jahr die einzige Automesse von Weltbedeutung sein, auf der „Krise“ ein Fremdwort ist. Nebenbei gibt es auch selten so viele Gründe für Feste wie in der Automobilhistorie.
Von Kai PetermannEndlich wieder Sommerzeit! Heißt, jetzt wird wieder ab 17 Uhr auf den Parkplätzen rumgelungert. Das gleiche Spiel seit 2005. Die Schönwetterfahrer bekommen jetzt wieder genauso viele Chancen, wie die Saisonkennzeichenpiloten. Das sorgt hoffentlich wieder für mehr Abwechslung an den Fastfood-Tempeln.
Heute
startet die Formel 1 in die neue Saison. Mit großen Erwartungen und
kleinen Flügeln wird in Melbourne das erste Rennen am Sonntag
gestartet. Anlass genug, um einen kleinen Ausflug in die gute alte Zeit
zu wagen und die Bildersammlung von Rainer Schlegelmilch zu
durchforsten.
Von Ralf Becker "Chops", also digital frisierte Fahrzeuge, sind besonders in Tuning-Kreisen keine Seltenheit. Zumeist geht es allerdings Neuwagen an den Kragen. Es wird verbreitert, tiefergelegt und umlackiert - nicht selten auch eine Nuance am guten Geschmack vorbei.
Digital modifizierte Klassiker dagegen sind rar. Was mit Sicherheit auch darin begründet liegt, dass sich die "choppenden" PC-Virtuosen und Profi-Retuscheure gerade in der Führerscheinvorbereitung befinden und betagtere Schätze noch nicht für sich entdeckt haben.
Es gibt jedoch eine Ausnahme-Adresse: Cal-Cruiser.
Nach vier Jahren Bauzeit wurde das vom Architekturbüro Delugan Meissl entworfene Porsche Museum fertiggestellt und steht nun den Fans
der Marke offen. Ein weisser, 35.000 Tonnen schwerer Monotith schwebt
auf drei Säulen. Man kann praktischerweise im Untergeschoss parken,
geht zur Kasse, bekommt einen Kopfhörer und fährt eine Rolltreppe hoch,
wo einen gleich das erste Exponat der Sammlung erwartet: die nachgebaute
Karosserie des Berlin-Rom-Wagens von 1939.
Auf dem Genfer Autosalon zeigt seit dieser Woche die Industrie ihre jüngsten Kreationen.
Der Schocker kam gleich am Morgen des ersten Tages. Um 8:00h ist Pressekonferenz bei VW, wo der neue Polo präsentiert wird. Aber wo ist er denn? Ich seh nur Gölfe. Die Verwirrung löst sich schnell auf. VW hat seine neue visuelle Idendität so eng definiert, dass leider kein Freiraum für ein eigenes Gesicht geblieben ist. Schade. Hinten sieht er aber anders aus…
Auf den Schreck ein Kaffee bei Nissan, wo...
Von Kai PetermannDie Abwrackprämie ist in aller Munde und die gesammelte Nachbarschaft ist im Neuwagenrausch, schließlich gibt's ja 2.500 Euro vom Staat. Dabei gehen so einige erhaltenswerte Kisten über den Jordan und leider bleiben da so gut wie keine Schnäppchen über, die man machen könnte. Plötzlich ist der Letzthandwagen ja 2.500 Euro wert, obwohl man den vor 3 Monaten noch über 500 Euro mit dem Opi von gegenüber verhandelt hat. Grund genug auch weiterhin die Fahne hochzuhalten. Dazu kommt der langsam einkehrende Frühling, Erfrierungen sind im März wohl nicht mehr zu befürchten. Raus aus der warmen Bude, Digiknipse in die Tasche und dann mal ein paar fettige Bruger statt Kaffee und Kuchen bei Mutti.