Finowfurt kennt man. Finsterwalde auch. Bottrop sowieso. Und seit dem 16. August gibt es einen Grund, dass man sich den Namen ''Eichstätt'' merken sollte. Denn in dem oberbayrischen Altmühltal tut sich was.
Der Reapers Cars Club hatte zum Autotreffen geladen. Und der Aufruf war nicht unerfolgreich, wie Lars Hänsch zu berichten weiss ...
Ausnahmezustand in Monterey, Kalifornien: Aus den Tiefgaragen sprudeln moderne Maybäche, die Hotels sind mit Bentley und Rollis zugeparkt, und auf den Straßen röhren mehr Lamborghini und Ferrari als während des Werksverkehrs in der Gegend um Maranello. Kurz: Es ist ''Pebble Beach''-Wochenende.
Hier werden auf einem stadtnahen Golfplatz am Pazifik einmal im Jahr die edelsten Oldtimer prämiert, die teuersten Supersportwagen vorgestellt und mit die begehrtesten Klassiker verkauft. Wer Geld hat, zeigt es durch das Auto, das er fährt oder fahren will. Aber auch in Monterey selber ist der Teufel los, was bemerkenswerte Autos angeht. Hier stellt zum Beispiel das Auktionshaus RM Auction ihre zu erwerbende Palette vor - ein großer Teil davon Hot Rods, Custom- und Muscle-Cars.
Ich weiß - man kann sie bald nicht mehr sehen. Die vollrestaurierten und zum Neuwagenzustand geschniegelten 300 SL. Wenn man aber eben diese bei geschätzten 220 Sachen in der Steilwandkurve des Bosch-Prüfzentrums Boxberg erleben darf, dann ändert sich die Wahrnehmung.
Ein Auto, das nicht nur äußerlich zum Maß aller schönen Dinge aus
Stuttgart werden sollte, sondern das zu seiner Zeit auch schlichtweg
doppelt so schnell wie alle anderen auf Deutschlands noch leeren
Autobahnen war, rast ein halbes Jahrhundert später an einem vor
Ehrfurcht zitternden Fotografen vorbei. Dieser Fotograf war ich. Die
Veranstaltung war die ''Heidelberg Historic'', eine Oldtimer-Rallye mit
gehobenem Starterfeld von knapp 200 Fahrzeugen. Darunter auch ein
(angeblich) unrestaurierter Flügeltürer mit wunderschöner Patina und
Fifi an Bord.
Auf Andreas ''Pick Up Andy'' Gips ist doch einfach Verlass. Während bei mir der Eindruck entstanden ist, dass in diesem Jahr viele US-Car-Liebhaber eher reiseunwillig waren - inklusive meiner Person, was ich an dieser Stelle auf mein ''Krummjuwel'' schieben möchte -, hat Herr Gips keine Wege gescheut. Und ist mit einem ansehlichen Fotoalbum heimgekehrt. Hier lang!
Verdammt. Da ist man mal zwei Wochen mit Kind und Kegel auf der Hausfraueninsel, und - zack - schon verpasst man nicht nur die Hamburg Harley Days, sondern auch das Race 61 in Finowfurt. Zum Glück waren aber Christoph Pohlmann und der Motoblog-Chefrocker Sven Wiesner vor Ort. Hier geht es zu den Bildern ...
Es ist 20.32 Uhr. Paul - wir nennen ihn mal so, vielleicht heißt er auch ganz anders - hat sich eingerollt auf dem Sofa. Das Möbelstück steht auf einem alten Lastwagenanhänger. Und der ist am Brünnchen postiert. Ein Kult-Ort für Zuschauer in der Grünen Hölle - der Altar ist ein Asphalt-Band.
Italien im Zeitraffer. Besser lässt sich unsere Reise - wobei es Trip (=Rausch) eigentlich besser trifft - quer durch Italien nicht zusammenfassen. Kaum angekommen, ging es schon im Korso durch atemberaubende Altstädte und im Sturzflug durch Serpentinen. Immer unserem 1956 Mercedes-Benz 300 SL W198 hinterher. Von Brescia über Verona nach Ferrara, von Ferrara über San Marino und Assisi nach Rom, von Rom über Siena, Bologna und Maranello zurück nach Brescia. Dazwischen zu wenig Schlaf und den Kopf übervoll mit Eindrücken. Wie war der eigene Name noch? In welcher Stadt sind wir doch gleich?
Morgen Abend ist es soweit: Unser längst überfälliges (motor-) kulturelles Fortbildungsprogramm beginnt! Und zwar mit einem Kurztrip nach Italien. Nach Brescia, um genau zu sein. Denn in Brescia startet sie, die Mille Miglia. Eben der Klassiker unter den Langstrecken-Straßenrennen, der z.B. so große Begriffe wie ''Gran Turismo (GT)'' bekannt gemacht hat. Wir wollten es schon immer mal wissen und fahren sie deshalb in diesem Jahr mit, die berühmten ''1000 Meilen''!
Keine Lust auf schicke Schoner und Hafengeburtstag? Lieber abgetakelte Dickschiffe am Hafenbahnhof? Dann kommt hier der passende Tipp, quasi das Kontrastprogramm zum Muttertag: ''MotoClub Supercharged''! Die Motoraver laden ein, hier ein Auszug: ''Benzinparty am Sonntag, 11. Mai: Trotz Baustelle am Hafenbahnhof gibt es Pfingsten ordentlich was auf Ohren und Augen. Zwei Livebands, Surf und Punk von DJ King Kasi, Pfingstfeuer und Burnout Contest. Das ganze wie immer ohne Parkplatzeinweiser mit Neonwesten. Bei Vorlage des KFZ-Scheins am Tresen gibts für alle Piloten mit einer mindestens 30 Jahre alten Karre eine Motoraver Jubiläumsausgabe und den offiziellen Motoclub Aufkleber gratis.''
Für alle, die nicht zur ''Street Mag Show 2008'' nach Hamburg auf das Heiligengeistfeld kommen konnten - hier ein erschlagender umfassender Fotorückblick zu dem sensationellen US Car Meet unserer Kollegen vom Street Magazine. Nur ein bescheidener Teil kommt von uns - die großartigeren Werke stammen von unseren Chromjuwelen-Mitgliedern Tim Krause aka ''tiMtwOO'', Kai Petermann aka ''hellyeah'' und Christoph Pohlmann aka ''typ3.man''.