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Getreu dem Motto „Morgenstund hat Gold im Mund" startete der Lehrgang Rennfahrerausbildung GP 2 um acht Uhr am Nürburgring, ein Graus für jeden der weiter weg von der Rennstrecke in der Eifel wohnt. ...
23/04/2008
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Nach dem PRESIDENT EVIL KONZERT passierte das, was ich dem Drummer auch per eMail schickte:
Moin Dennis,
da kam ja noch was auf uns zu, gestern Nacht. Immerhin war es schon 1.00 Uhr als wir ( meine Gastschrauber und ich) von der Markthalle zum Kiez rüber sind. Da haben wir dann im Schnelldurchlauf mal in die wichtigsten Szenekneipen reingeschaut und haben und dann gegen 3.00 Uhr morgens auf den Heimweg gemacht. Gefahren sind wir mit einem 1978er Cadillac Seville, den ich verkauft habe und bis zur Auslieferung noch gerne probefahre, um sicher zu sein, daß alles funzt. Auch wenn ich am Abend vorher auch noch mal zwei Stunden vorgepennt habe , ist so gegen morgen doch die Luft raus und ich habe meinen Mitfahrern schon angekündigt, daß ich wohl mal ’ne längere Pause für ein kleines Nickerchen brauche.
In Geesthacht haben wir etwa die Hälfte der 70 km bis zu mir abgerissen. Da endet auch die Autobahn und es geht auf der Bundesstrasse 5 weiter. Erster Stop dort auf ’ner ARAL für DEXTRO "Speed", der Copilot muß eine rauchen und Brötchen nehmen wir auch gleich mit. President Evil im Autostereo hilft beim Wachbleiben...
Also weiter ... Gas ... Motor dreht hoch ... und ... nix. Automatic auf D ... mal runter auf 1 ... nix. 350 m weiter ... Ende.
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 Irgendwann im Februar klingelt das Telefon: Mein Freund Thomas Neufeld ist dran, Berufsschullehrer aus Holzminden: “Habt Ihr Lust, vor 30 Lehrern aus der Region was über Bioethanol und Eure Ökotanke zu erzählen?” Klar, hatten wir Lust, vor allem Kai, unser FH-Student und Technik-Guru. Schließlich gab´s die Chance, die Pauker wieder zu sehen, die ihn selbst [...]
20/03/2008
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Silver Springs ist ein seltsames Nest. Alle zehn Meter ein Frittenschuppen. Police-Officer, die ständig Donuts essen und eine seltsame Epidemie, die aus den Sümpfen kommt: Ein Virus hat unseren Kameramann Jörg dahingerafft. Ein Virus, der sämtliche Gelenke befällt. Hände, Arme und Knie sind unbeweglich und wie ein Luftballons angeschwollen. Mitten drin der Rinspeed Squba, das [...]
12/02/2008
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 Endlich Amerika. Das Land der begrenzten Geschwindigkeiten. Seit drei Tagen streiten Thorsten und ich um den Zündschlüssel für das U-Boot-Auto von Frank Rinderknecht. Rinderknecht will Pressevideos von seinem neuesten Geniestreich produzieren, wir wollen das James Bond-Auto endlich für Auto Bild testen.
Wir sitzen in Silver Springs fest. Einem kleinen Nest, mitten in den Sümpfen. Die einzige [...]
07/02/2008
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 Noch vier Tage, dann ist es soweit: Ich darf mit Frank Rinderknechts erstem Auto-Boot auf Tauchstation in Silver Springs/USA gehen. Eigens dafür habe ich Thorsten Kanand engegiert, der das Spektakel für autobild.tv mit einer Microdrone aus Luft filmen soll. Derweil überschlagen sich die Ereignisse an unserer Biotanke. Während wir mit dem Bioethanol-Projekt erstmals bei der [...]
28/01/2008
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Seit einem Jahr nun gibt es Biofuel24. Zeit für ein Fazit. Pflanzenöl und Gas und Bioethanol laufen prächtig. Schon jeder zehnte in unserem kleinen Ort Bodenwerder tankt Biosprit. Eigentlich könnten wir ganz zufrieden sein. Sind wir aber nicht. Was bislang an Bioethanol-Steuergeräten auf dem Markt ist, erfüllt bei weitem nicht unsere Ansprüche. Die Geräte sind [...]
27/12/2007
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Tja, nix dazu gelernt. Jaguar ist schon ein geiles Auto, vorausgesetzt er fährt. Mein letzer Fehlgriff war ein XJ40 aus England. Komplett durchgefault und mit der herrlichen Macke, dass er nach längerer Fahrt plötzlich auf 30 km/h abfiel. Großartig, wenn man eben noch schnittig mit 180 km/h an allen vorbei gezogen ist und dann in nächsten der Baustelle ohne [...]
28/11/2007
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 Jetzt will ich´s wissen. Überall liest man, Autos mit Bioethanol brauchen utopische 30-50% mehr Sprit. Unsere Biofuel24-Tanker sagen, zwischen 2 Liter ( Ford Scorpio 2,9 V6) und 0,3 Liter mehr (Honda Civic Hybrid). Was stimmt denn nun? Als Testobjekt habe ich mir von Saab Deutschland einen werkseitigen 95 Biopower organisert. Nicht getunt, nicht umgerüstet, Alles werksseitig. Als Teststrecke dient [...]
13/11/2007
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 Wenn Carmen ruft, kommen sie alle: Bauern, Bioleute und alle die irgendetwas mit Ökosprit zu tun haben. C.A.R.M.E.N. e.V. ist die Abkürzung für das Centrale- Agrar-Rohstoff-Marketing- und Entwicklungs-Netzwerk und wurde am 6. Juli 1992 durch den Freistaat Bayern gegründet. Keiner organisiert so spannende E85-Kongresse wie der C.A.R.M.E.N. e. V. Logisch, dass ich mir den Fachkongress E85 vom Kraftstoff zum Acker in Straubing nicht [...]
20/10/2007
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     Wenn Carmen ruft, kommen sie alle: Bauern, Bioleute und alle, die irgendetwas mit ?osprit zu tun haben. C.A.R.M.E.N. e.V. ist die Abk?ng f?as Centrale Agrar-Rohstoff-Marketing- und Entwicklungs-Netzwerk, das am 6. Juli 1992 durch den Freistaat Bayern gegr?t wurde. Keiner organisiert so spannende E85-Kongresse wie der C.A.R.M.E.N. e. V. Logisch, dass ich mir den Fachkongress E85 vom Kraftstoff zum Acker in Straubing nicht entgehen lassen konnte. Die schlechte Nachricht zuerst: Im Jahr 2050 gibt es kaum noch bezahlbaren Kraftstoff.
Kurz zum Hintergrund: In der Straubinger Fraunhofer-Halle findet derzeit die Messe Biomasse 2007 statt. Im Rahmen der Ausstellung (mit Sunfuel-Beetle und Erdgas Audi A5) habe ich mir den Fachkongress E85 angetan. Wie immer mit tollen G?en, angefangen von der leckeren Rapsk?in Christina B?rl bis zum rustikalen Staatsminister Josef Miller . Der Minister, anscheinend im Megastress, verwirrte uns mit einem herrlichen Vortrag ?a Ede Stoiber (?#8230;wenn der Transrapid also nach M?en, dann ist der Flughafen eigentlich im Zentrum, also wenn man den Transrapid, dann…?#8230;dann besteigt man eigentlich am Hauptbahnhof sein Flugzeug). Miller versuchte den Zuh?n klar zu machen, dass er schon 1985, also 13 Jahre vor Markteinf?ng des Focus, einen Ford Focus mit Bioethanol gefahren ist und ganz begeistert war.

Dann schwadronierte er: “Teller geht vor Tank”, dass heisst Biokraftstoffe d?n nicht der Nahrungsmittelproduktion vorgezogen werden. Was sch?inleuchtend, aber eigentlich nur populistisch ist. Denn: Derzeit hungert nat?ch niemand auf der Welt, nur weil Nahrungsmittel fehlen, sondern weil sie aufgrund von Korruption, Diktaturen und Kriegen nicht gerecht von der ersten in die dritte Welt verteilt werden. Eigentlich k?e man auf den Klatschmohnfeldern in Afganistan statt Drogenpflanzen auch Getreide anbauen. Aber das will so wirklich keiner, weil Drogen einfach mehr Kohle bringen. Und wie wir im Kongress erfahren haben, ist auch das nur gesundes Halbwissen: Denn es stimmt gar nicht, dass bei der Getreideproduktion f?ioethanol, die Schlempe entsorgt und das Stroh untergepfl?wird. Max St?r, Landwirt vom Gut H? berichtet: “Aus Weizen haben wir Bioethanol gewonnen, das Abfallprodukt ist wertvolles Viehfutter mit viel Eiweis. Es kann entweder verf?rt oder in Biogasanlagen vergoren werden.”

Das Stroh kann f?trohheizungen verwand werden. Und auch das D?rproblem wird ? Mischfrucht - z.B. Weizen, Erbsen gel? Die Erbsen sind Stickstoffbringer f?en Boden. Neue Saatsorten wie der Glasgow-Weizen erzeugen bis zu 476 Liter Bioethanol aus einer Tonne Weizen.
Ein Betrieb kann z.B. Raps anbauen, um seine Maschinen selbst mit nachwachsenden Rohstoffen zu betreiben. Was nicht mal neu ist: Rudolf Diesels erster Selbstz?r lief mit Erdnuss?der erste Ottomotor verbrannte 1876 Bioethanol. Bauer St?r hat ein geniales Mittelstandskonzept erarbeitet, bei dem sich je drei Betriebe eine Bioethanol-Brennerei im 24-Stunden-Betrieb teilen. Es gibt kein Produkt mehr in der Leistungskette, was nicht selbst genutzt oder weiterverwendet werden kann.
Der bayrische Minister forderte: “Wir brauchen die Bio-Kraftstoffe der zweiten Generation.” Er meint die syntehtischen Kraftstoffe aus Holz. Vergessen wird dabei, dass es noch keine Gro?nlage weltweit gibt, die ?haupt funktioniert. Fr?tens 2020 sind die ersten Anlagen marktreif. Erst dann wird es synthetischen Kraftstoff aus Biomasse ?haupt in nennenswerten Mengen auf dem Markt geben. Sieben Jahre, nachdem das Uno-Ultimatum zur Schaffung der Klimawende abgelaufen ist. Herzlichen Gl?unsch f?o tolle Ideen.
Bauer St?r setzt noch eins drauf: “Wir bekommen seit 1977 den gleichen Preis f?utter und Getreide. Und das bei einer j?lichen Inflation von 1,5 Prozent und st?ig gestiegenen Rohstoffpreisen. Ich m?e mal wissen, wieso Lebensmittel teurer geworden sind. Wir Landwirte haben von dem Geld jedenfalls Nichts gesehen.” Hintergrund der Geschichten (Malaysia-Regenwald-Abholzung, Mexiko-Mais-Klau f?ioethanol) sind nat?ch nicht die Brennereien in Deutschland, sondern z.B. auch unsere vom Staat vorgeschriebene Zwangsbiobeimischung. Dadurch kaufen die Mineral?nzerne nur Riesenmengen ein. Und die gibt es in Rotterdam zum Dumpingpreis. Soll hei?n: Kein einziger Tropfen der Zwangsbiobeimischung stammt aus Deutschland. Unsere Biobeimischungen kommen eben aus Brasilien und Malaysia. H?keiner gerne: Aber wir sind selbst Schuld. Bioethanol in Deutschland zu erzeugen kostet 60 Cent/Liter ohne die Abschreibung der Maschinen. e85 aus Brasilien ist in Rotterdam f?0 bis 45 Cent zu haben.
Und ausgerechnet ein Typ vom Umweltbundesamt (Name bekannt) weist beim E85-Kongress mehrfach nachdr?ich auf das Kleingedruckte im Koalitionsvertrag hin: “Wir f?rn nur, was auch nachhaltig ist. Ich empfehle allen dringend, diese Warnung ernst zu nehmen.” Heisst nix anderes als: In Berlin g?t schon wieder ein neuer Steuerplan gegen Biokraftstoffe.
Minister Miller empfiehlt zu warten, bis es die Kraftstoffe der zweiten Generation gibt (Biokraftstoffe aus Zellulose). In der Wartezeit sollen wir “Heiz?8221; tanken. Was zweifellos billig, aber streng verboten ist. Denn wer mit Heiz?rwischt wird, macht sich der Steuerhinterziehung schuldig.
Und noch ein kleiner Schocker: Die Energywatchgroup hat herausgefunden, dass die Erd?serven doch gar nicht so immens sind, wie wir immer angenommen haben. Bereits in diesem Sommer haben wir den Pik der maximal m?chen Erd?rderung bereits ?schritten. Heisst: Jedes Jahr gibt es weniger ?. Im Jahr 2050 f?rn die Opec-Staaten nur noch 50 Prozent der ?menge, die heute gef?rt wird. Und das bei stark wachsender Nachfrage. Und auch Erdgas ist blo?ein fossiler Brennstoff. Gr?politiker Hans-Josef Fell sagte in seinem Referat: “Eine Gaspipeline ist keine Quelle. Nat?ch wird Gas auch ganz schnell zur Neige gehen. Viel schlimmer steht es um Uran: ?erall werden aus angeblichen Klimaschutzgr?n Kernkraftwerke gebaut. Dabei ist das Uran sogar schneller alle, als das ?. Allein in den letzten vier Jahren hat sich der Uranpreis verzwanzigfacht. Die meisten der Kraftwerke, die derzeit gebaut werden, gehen wohl nie ans Netz.” Wenn es stimmt irre, oder?
Ganz ehrlich, bislang dachte ich auch immer, wir brauchen die Bio-Kraftstoffe, der zweiten Generation. Jetzt bin ich mir gar nicht so sicher. Es gibt ja nicht einmal eine Energiebilanz f?ie Fabriken. Au?rdem hat Bauer St?r nicht ganz unrecht, wenn er sagt: “Ich stelle doch lieber Bioethanol aus Getreide her. Wenn es wirklich mal eng wird, oder eine Hungersnot kommt, k?n wir mein Getriede sofort zu Brot verarbeiten. Mit Zellulose geht das nicht. Oder m?e einer von Ihnen hier Holz fressen?” Okay, ein bisschen harter Stoff f?inen Blog. Aber ich habe auf dem Kongress vieles erfahren, was ich noch nicht wusste. Wie denkn Sie dar?? Schreibt dochmal…
20/10/2007
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 Mehr als 10 Monate hat Opa Gustl an unserer Europa weiten Ökotankstellen-Software programmiert und Datenbanken zusammengefasst. Opa Gustl heisst eigentlich August Muhs, ist 66 Jahre alt und war früher C-Programmierer für Siemens-Nixdorf. Ende der 70er Jahre, als die meisten Deutschen beim Namen Computer noch einen Lockruf für essbares Federvieh dachten, hat Gustl schon Mega-Industrieanlagen mit Lochkarten-Steuerung programmiert. [...]
16/10/2007
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 Wie praktisch, wenn man eine eigene Tanke hat. Da kann man lustig experimentieren und Sachen herausfinden, die man schon immer wissen wollte. Ich wollte mal wissen: 1. Hat ein Auto mit Bioethanol (89 Cent/Liter) wirklich mehr Power als mit Benzin (1,48 Euro/Liter). 2. Wieviel Bioethanol kann ich ohne Umrüstung zupanschen und die Karre läuft trotzdem. [...]
06/10/2007
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 Neulich habe ich einen Smart überholt, was ja an sich nicht besonders schwer ist. Dabei fiel mir dieser Riesen-Aufkleber auf: CO2-Champion. Angeblich soll der Smart CDI nur 88 g CO2 pro Kilometer ausstoßen. Meine Meinung: Ein Witz für einen Zweisitzer. Bezogen auf fünf Leute, die ich in meinem Autobianchi A112 Abarth (70 pS, 155 km/h, [...]
06/09/2007
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Wir haben Besuch. Seit gestern parkt ein Chevrolet G20 Diesel Transcar 2000 in unserer Umbau-Werkstatt. Der V8-Ami soll auf Rapsöl-Technik umgebaut werden. Für mich die genialste Familenkutsche der Welt: Neunsitzer, Grüne Captainchairs, TV-Video, Standheizung, Kühlschrank und richtig fett Platz. Unser Pflanzenöl-Guru Udo Puls sieht den Ami etwas anders: Der völlig verbaute V8-Diesel bringt ihn um den Verstand.
Sharan, T4 und die [...]
29/08/2007
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Biokraftstoffe sind bei meinen Auto Bild Kollegen ganz schön in Verruf gekommen. In Malaysia werden für Biodiesel Urwälder gerodet, die Mexikaner beschweren sich - meiner Meinung nach völlig zu recht - darüber, dass die Tortilla-Preise steigen, weil Ihnen die Amis den gesamten Mais für Bioethanol abgekauft haben. Grund genug, sich Gedanken zu machen.
Gerade bei den [...]
08/08/2007
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 Biokraftstoffe sind ganz sch?n Verruf gekommen. In Malaysia werden f?iodiesel Urw?er gerodet, die Mexikaner beschweren sich - meiner Meinung nach v?g zu recht - dar?, dass die Tortilla-Preise steigen, weil Ihnen die Amis den gesamten Mais f?ioethanol abgekauft haben. Grund genug, sich Gedanken zu machen. Gerade bei den Biokraftstoffen hat sich n?ich eine Menge getan.
So kann zum Beispiel Biothanol heute nicht nur ? Mais und Zuckerr? gewonnen werden. Das Landwirtschaftsmagazin “Jule” berichtet von einer ganz neuen Sorte Ethanol-R?, die in diesem Sommer zum ersten Mal angepflanzt werden. Aus 1300 kg Festmasse k?n knapp 600 Liter Bioethanol gewonnen werden, der Rest wird zu Biogas verarbeitet. Aus Schweden kommt die Holzverg?ng, eine neue Methode, bei der im Rahmen der Ethanol-Produktion Holzpellits f?olzpellitheizungen abfallen.
?erall spricht man von synthetischen Kraftstoffen der zweiten Generation, bei der nicht nur die Fr?e verarbeitet werden k?n, sondern auch H?n und Halme. Dabei werden bei der Bioethanol-Produktion in Deutschland schon heute s?liche Pflanzenreste verarbeitet. Gerade die Holzverg?ng ist super interessant. In Zukunft werden die extremen Wetterph?mene wie Orkane weiter zunehmen. F?ie Holzwirtschaft eine Katastrophe, denn junges, gef?tes Holz l?t sich nicht zu M?n verarbeiten. Hier w? die Bioethanolproduktion eine neue Alternative.
Die Energiebilanz von Bioethanol wird oft kritisiert. Schlie?ich fallen D?r und Maschieneneinsatz an. Im Gegensatz dazu bleiben die zehntausende von Kilometern, die Erd?ransportiert wird, der immense Produktionsaufwand f?etrochemie, ?plattformen, Maschinen, Pipelines etc. einfach unerw?t. Die Emissionen von D?r werden f?iokraftstoffe hoch stilisiert, die Umweltsch?n f?ie Mineral?roduktion wie Kriege, geborstene Pipelines oder gesunkene ?tanker – einfach vergessen. Und das finde unfair.
Zum Thema Lebensmittel verheizen: Eine brandneue Studie von der Uni N?erg kommt zu einem ganz anderen Ergebnis: Durch die Extensivierung der Landwirtschaft liegen immer noch unendlich viel Landwirtschaftsfl?en in Europa brach. Schon jetzt w?n alle nutzbaren Fl?en reichen, um ganz Europa mit Lebensmitteln und Biokraftstoffen zu versorgen. Wenn man es denn unbedingt wollte.
Bioethanol-Fabriken zum Beispiel brauchen hei?n Dampf. Doch auch da gibt’s neue Trends. Erst letzten Sonntag war ein ehemaliger General-Elektric-Vorstand bei Biofuel24, der zusammen mit einem pensionierten Commerzbankvorstand zw?Bioethanolfabriken bauen will. Die Jungs sind nicht bl?nd haben ein geniales Konzept. Der Ami zu uns: “Well Biofuel-guys, wir wollen unsere Fabriken nicht auf der gr? Wiese bauen. Wir suchen als Standorte andere Industrien. ?erall dort, wo als Abfall freier Dampf anf?t, k?n wir eine Ethanol-Fabrik bauen. Dann brauchen wir den hei?n Dampf nicht mit Erdgas teuer produzieren.” Und pl?ich bekommt das Thema Energiebilanz eine ganz andere Bedeutung. Umweltschutz aus Profitdenken. Why not?
Auf der anderen Seite haben wir die synthetischen Kraftstoffe aus Biomasse. VW pr?ntiert zur IAA den n?sten Sunfuel-Prototyp der synthetische Kraftstoffe tanken kann. Bis die ersten Autos nennenswert auf der Stra? fahren, sind wir bei 2010. Bis die ersten Leasing-R??er in Massen die Pisten bev?rn bei 2015, bis es gen?d Tankstellen gibt, bei 2020. Also sieben Jahren nach Auslaufen des UNO-Pannels, das besagt, dass wir schon bis 2013 die Klimawende schaffen m?n. Professor Zellner, Klimaforscher von der Uni Essen sagte auf der Biofuel24-Er?ung im Juni: “Es geht gar nicht darum, die Erderw?ung zu stoppen. Das k?n wir ohnehin nicht. Es geht nur noch darum, ob die Erde in den n?sten zehn Jahren zwei oder sieben Grad w?er wird. Bei zwei Grad ist der Schaden begrenzt, bei sieben Grad sind 2/3 der Erde ?schwemmt, weil der Gr?nd-Gletscher abschmilzt. Europa hat seinen CO2-Aussto?schon in den letzten 20 Jahren voll ausgesch?. Und ausgerechnet das machen uns Schwellenl?er wie China und Indien jetzt zum Vorwurf. Die sagen: Ihr habt so viel CO2-Vorsprung. Das d?n wir jetzt alles aufholen. F?ie Industriel?er hei? das: Wir m?n nicht 20% an CO2 einsparen, sondern 70%. Und das in den n?sten 5 Jahren.” Warum also warten, wenn wir jetzt schon jedes beliebige Auto auf Gas, Pflanzen?der Bioethanol umr?n k?n?
Nat?ch m?n wir etwas gegen die Abholzungs-Mafia machen. Denn die gleichen Jungs, die weltweit mit Erd?ohle scheffeln, dealen auch mit Biokraftstoffen. Daf?en Autofahrer zu mi?rauchen halte ich allerdings f?alsch. Vielmehr kann die Politik etwas tun. Wie w?es zum Beispiel, wenn wir weltweit eine Blauhelmtruppe f?airen Biokraftstoff-Anbau h?en? Die Produktionsfl?en, die fair produzieren, erhalten eine spezielle Kraftstoffeinf?ung - zum Beispiel Gr? von der EU und sind in der Steuer g?ig. Die Kraftstoffe, die nachweisbar ? Raubbau an der Natur produziert wurden, erhalten z.B. eine Rote Einf?ung von den Zollinspektoren auf dem Rotterdamer Kraftstoffmarkt und werden mit einer Strafsteuer belegt. Eine sinnvolle Au?npolitik w? da mehr erreichen, als die ewige Miesmacherei von Bioethanol und Pflanzen?/p>
Dann gibt es noch das Ammenm?hen, dass Ethanol die Motoren zerst? Dazu gibts auch eine zweite Meinung: In den USA haben zwei V8-Freaks zeitgleich ihr Auto 105.000 Miles lang einer nur mit Benzin und einer nur mit Bioethanol gef?rt. Danch wurden die Motoren zerlegt. Ergebnis: Motor und Kraftstoffsystem vom Bioethanol-V8 waren in einem deutlich besseren Zustand als mit Benzin. Keine Ablagerungen, keine ?verkokungen, die Spritleitungen bei Benzin waren hart und matt, die Kraftstoffleitungen bei E85 waren immer noch weich und durchsichtig wie am ersten Tag. Hier der Link zum Film .
?rigens hat mein Ethanol-Crossi gerade Halbzeit: Vor sechs Monaten und 51.000 Kilometern haben wir meinen Chrysler Crossfire mit einem Steuerger?auf Bioethanol umger?t. Durchschnittsverbrauch mit Bioethanol: 9,2 bis 13,5 Liter, bei Spritkosten von 89 Cent pro Liter macht das 8,18 bis 12,02 Euro pro 100 Kilometer. Rund 230 PS gibts zum Kraftstoffpreis eines VW Lupo. Ganz ehrlich: Ich finde nicht, dass Bioethanol b?ist.
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Es geht weiter! <br />
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Leider hat der Blog die letzten Wochen etwas gelitten, man hat noch andere Sachen zu tun, ab jetzt gibts wieder regelmäßige updates.<br />
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Volkplatzen #11 ist im anrollen. Grillen, Biertrinken & Gelaber.<br />
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<img title="" height="608" alt="Volksplatzen10" width="430" src="http://static.twoday.net/volksplatzen/images/Volksplatzen10.jpg" /><br />
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...Kommen!
11/07/2007
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Die Bioethanol-Säule steht, die Pflanzenöl-Säule ist angeschlossen, der Gas-Tank brummt. Gut 18 Monate haben wir an unserer Umwelttanke malocht. Und jetzt ist endlich alles fertig. Höchste Zeit also für eine richtig fette Einweihungsparty. Und genau die haben wir am vergangenen Wochenende gegeben. Schließlich ist Schnaps nicht nur für Autos gut.
Satte 48 Stunden haben wir durchgefeiert. Am Freitag begann die Party mit einer Veranstaltung des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft [...]
26/06/2007
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150134940395.
23/06/2007
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 Jetzt haben wir doch noch unseren Minister bekommen. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann kommt am Samstag, den 23. Juni ganz offiziell zur Einweihung unserer Biofuel24-Tanke. Damit sind wir endlich komplett. Gut ein halbes Jahr haben wir geackert und uns mit Behörden herumgeschlagen. Oft sah es so aus, als ob wir nie eine Zulassung für unseren Tankstellentraum bekommen [...]
19/06/2007
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 Das lässt tief blicken. Niedersachsens Umweltminister sagt erst zu, dann wieder ab. Zu unserer Einweihung am 23. Juni müssen wir nun doch auf den Niedersächsichen Umweltminister Hans-Heinrich Sander verzichten. Offenbar ist unser Kettensägen-Minister (holzte schon aus Versehen einen Naturschutzwald ab) komplett fern gesteuert. So schreibt uns sein Adlatus Jens Meyburg zum Zickzack-Kurs des Ministers: ”In diesem Fall muss Herr [...]
15/06/2007
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Der Countdown läuft. Nur noch zwölf Tage, dann feiert die Biofuel24-Tanke Einweihung. So richtig offiziell mit Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander, Kinder-Trampolin, Bier aus dem Zapf-Anhänger der Bullyteufel (unsere Lieblings-Pflanzenöl und Bioethanol-Kunden) und Bratwurst vom Grill. Mit zwei tollen Einzelstücken wollen wir allen zeigen, dass Öko alles andere als langweilig ist: Exklusiv hat uns Frank Rinderknecht [...]
12/06/2007
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Der Countdown l?t. Nur noch zw?Tage, dann feiert die Biofuel24-Tanke Einweihung. So richtig offiziell mit Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander, Kinder-Trampolin, Bier aus dem Zapf-Anh?er der Bullyteufel (unsere Lieblings-Pflanzen?nd Bioethanol-Kunden) und Bratwurst vom Grill. Mit zwei tollen Einzelst?n wollen wir allen zeigen, dass ?o alles andere als langweilig ist: Exklusiv hat uns Frank Rinderknecht seinen CO2-Roadster eXasis zugesagt (h?: Deutschland-Premiere noch vor der IAA - was f?in Deal…) und Opel den Rekord aus der Pro7-Galileo-Salat?llye .
Mit unserem Bioethanol-Crossfire haben wir die auf den Pfaden von AUTO BILD und Wolfgang Blaube wandelnden Salat?ecken Alexandra B?und Feuerwehrmann Markus Hauprich am 1. Mai einen Tag lang durch Deutschland begleitet. Der Rekord aus dem Jahr 1973 wurde dem Opel-Museum aus dem Kreuz geleiert und f?en 10.000-Kilometer-Trip vom Nordkap bis zu den Pyramiden auf Pflanzen?P?) umger?t. Am 21. Mai ist die Salat?uppe gesund in ?ypten angekommen. Und obwohl eigentlich alles in Butter scheint, ist unsicher, ob es der Salat?ekord bis zur BioFuel24-Party am 23. Juni schaffen wird: Die M? (aufgrund der Farbe: Sicherheitsorange) ist n?ich spurlos verschwunden. Geklaut? Zerst? Zerlegt?
Keiner wei?es. Opel-Pressesprecherin Gaby Jonethal: “Es ist wahr, wir haben keine Ahnung, wo sich der Rekord zurzeit befindet. Am 21. Mai wurde der Wagen angeblich in ?ypten verschifft. Allerdings gibt es weder ein Tracking-System, noch irgendeine Auskunft von der Spedition. Das Begleitfahrzeug und der Rekord sind spurlos verschwunden.” Aber vielleicht kann jemand helfen: Auf der Salat?llye haben wir die Jungs und M?ls von der Agentur f?lternativen (afa ) kennengelernt. Die fahren mit einem auf Salat?mger?ten Audi A4 TDI samt Wohnanh?er um die ganze Welt. Allen wollen sie zeigen, dass die Menschheit keine fossilen Brennstoffe mehr braucht. Liebe P? von der afa: Wenn ihr irgendwo einen alten orangefarbenen Rekord seht, bitte dringend melden.
12/06/2007
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 So, wie angekündigt ist das zweite Shooting im Kasten und die Knatterkiste hat alles gegeben. Was der 912 nicht geschafft hat haben Maike, Martin (die Mumie) und natürlich Nouki (Jan Ehlers) gegeben. Ich denke es werden richtig tolle Fotos dabei rumkommen. Hier mal ein paar unkommentierte Making-Of Bilder.
Einen etwas ausführlicheren Bericht schreibe ich dann noch bei den Cromjuwelen. Ich denke heute Abend werde ich noch dazu kommen.
10/06/2007
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